Kurzmeldung

Windpark Königshovener Höhe offiziell eingeweiht

Auf rekultivierter Fläche des Tagebaus Garzweiler haben RWE und die Stadt Bedburg gemeinsam den Windpark mit einer Gesamtleistung von 67 MW errichtet.

Insgesamt sind 110 Millionen Euro an Investitionen in das Projekt geflossen. Die ersten zwölf Anlagen waren bereits planmäßig 2014 in Betrieb gegangen. Die neun Windräder der zweiten Bauphase wurden Ende 2015 fertig und laufen seitdem im regulären Betrieb. Die offizielle Einweihung bildete nun den Abschluss des Projektes.

Königshovener Höhe - Panoramabild

Der Windpark steht wie kaum ein zweiter für die Partnerschaft von konventioneller und regenerativer Erzeugung und für den Strukturwandel im Rheinischen Revier.

Dank Projekten wie der „KöHö“, wie der Park intern liebevoll genannt wird, zählt RWE heute zu den größten europäischen Betreibern von Windparks an Land („Onshore“). Die 21 Windkraftanlagen sind jeweils rund 200 Meter hoch und verfügen über je 3,2 Megawatt (MW) Leistung. In Summe ergibt dies die Gesamtleistung von 67 MW. Damit lassen sich jedes Jahr rechnerisch rund 58.000 Haushalte klimafreundlich versorgen – ein wichtiger Beitrag zur lokalen Energiewende.

Erneuerbare und Braunkohle als Partner

„Der Windpark ist auf rekultivierten Flächen aus dem Braunkohleabbau entstanden”, sagte RWE-Chef Peter Terium. “Damit steht er wie kaum ein zweites Projekt für die Partnerschaft von konventioneller und regenerativer Erzeugung und für den Strukturwandel im Rheinischen Revier.“

Das Miteinander beider Energien hat einen weiteren Vorteil: So speist die „KöHö“ den Strom über die Schaltanlage Jackerath im Tagebau Garzweiler ins Netz ein. Das heißt, es musste weniger neue Netz-Infrastruktur gebaut werden.

Eine erste Auszeichnung hat der Windpark bereits erhalten. Die Klima Expo.NRW hat ihn als „Vorreiter im Klimaschutz“ ausgezeichnet.

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  • Windmüller
    Windmüller:

    Glückwunsch zur Inbetriebnahme des größten NRW Windpark. Wenn man das wunderschöne Foto sieht, möchte man ja sofort zur Maschinengondel hochklettern. Um welche Anlagen handelt es sich ? Wenn mich mein Auge nicht kneift, sind das die 3,2 er von Senvion – oder liege ich falsch ?

    25. Februar 2016 | 18:16
    • Die Redaktion für voRWEg gehen
      Die Redaktion für voRWEg gehen:

      Hallo Windmüller, das Auge kneift nicht. Absolut richtig! Schönen Abend vom RWE Team

      25. Februar 2016 | 19:03
  • Nils
    Nils:

    Hallo,
    Wie wird ein gutes Fundament sicher gestellt gegen bergsenkungen? Gibt der aufgefüllte Boden nicht mehr nach ?

    26. Februar 2016 | 15:07
  • Windmüller
    Windmüller:

    @ Nils – in der Tat eine gute Frage. Bei weichen Untergründen werden Bohrungen in den Boden eingebracht, und mit Beton gefüllt. Das macht man auf ehemaligen Tagebauflächen oder Bauschuttdeponien so, aber auch bei weichen Böden in Norddeutschland.

    26. Februar 2016 | 19:01

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