Licht für die Welt

Licht für die Welt

Sie sind etwas größer als eine Taschenlampe, kegelförmig und orange: Die unscheinbaren Sunlabob-Laternen werden mit Solarenergie geladen und bringen Licht zu Orten ohne eigene Stromversorgung. Zum Beispiel im laotischen Dschungel. Hinter dem neuen Licht steckt ein deutscher Unternehmer.

Kein Kühlschrank, kein Fernseher, kein Telefon, kein Licht – so sieht ein Leben ohne Strom aus. Was für einen Großteil der Weltbevölkerung unvorstellbar ist, ist für viele Bewohner von Laos, dem einzigen Binnenstaat Südostasiens, gezwungenermaßen Alltag. Die einzige Chance auf ein bisschen Licht war bis vor wenigen Jahren Kerosin. Durch das schwache Fackellicht mit seinen giftigen Dämpfen wurde der Nacht noch etwas Zeit zum Arbeiten oder Lernen abgetrotzt.

Kerosin oder Sonne

Früher waren Kerosinfackeln die einzigen Lichtquellen der Menschen im Gebiet Ta Oy. Wenn die Entscheidung zwischen Kerosin und Solarenergie zu treffen ist, fällt die Wahl inzwischen klar auf die umweltfreundlichere und sichere Variante. Bild: Sunlabob Renewable Energy

Sunlabob-Laternen

Die kegelförmigen Laternen werden mit Solarenergie geladen, um Orte ohne eigene Stromversorgung zu beleuchten. Wie zum Beispiel in den entlegenen Dschungelgebieten von Laos. Bild: Sunlabob Renewable Energy

Vor Ort

Die beiden Techniker wurden von Sunlabob ausgebildet, um das Geschäft mit den Laternen vor Ort selbst zu managen. Auch eine akkurate Buchhaltung gehört zum Job der Lichtmeister. Bild: Sunlabob Renewable Energy

Ladestation

An solch eine Ladestation werden in der Regel 30 bis 50 Laternen angeschlossen, die dadurch mit Sonnenenergie aufgeladen werden. Die Nutzer zahlen nur den Strom, den sie verbrauchen. Bild: Sunlabob Renewable Energy

Training

Damit die Systeme mit Solarlampen in den abgelegensten Regionen auch einwandfrei laufen, werden Dorfbewohner von Profis unterrichtet. Bild: Sunlabob Renewable Energy

Das Verteilernetz

Um eine reibungslose Stromversorgung zu garantieren, muss an vielen Orten auch das Verteilernetz aus- oder gar erst aufgebaut werden. Mit einem guten Verteilernetz können zum Beispiel die 100 Einwohner des Dörfchens Ban Phakeo mit Strom versorgt werden, den sie sich auch leisten können. Bild: Sunlabob Renewable Energy

Ortseinsatz

Der Sunlabob-Chef für kommunale Entwicklung, Daophet Vongsakhamphouoi, erklärt den Dorfbewohnern das System. Bild: Sunlabob Renewable Energy

An einem Strang

Erneuerbare Energien samt Zubehör in unwegsamen Gebieten voranzubringen kann eine große Herausforderung sein – zum Glück erweisen sich die Mitglieder der Gemeinden vor Ort meist mehr als hilfsbereit. Bild: Sunlabob Renewable Energy

Doch wo es keinen Strom gibt, ist eine Entwicklung kaum möglich. Das sehen auch die Vereinten Nationen so. Ein Sechstel der Weltbevölkerung hat keinen Strom zur Verfügung, laut aktuellen Angaben der Weltbank entspricht das etwa 1,2 Milliarden Menschen. Wo keine Energie vorhanden ist, kann sich kaum ein Unternehmen entwickeln, es entstehen keine Arbeitsplätze und damit keine Einkünfte.

Die Sunlabob-Laterne

Als der Elektroingenieur Andy Schroeter in den 90er-Jahren im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Nordlaos bei einem Projekt zur Entwicklung der Infrastruktur beschäftigt war, lag die Elektrifizierungsrate dort unter 30 Prozent. “Um das Problem zu beheben, habe ich dabei geholfen, Solarmodule auf einem Schuldach in der Provinz Luang Namtha zu installieren”, erinnert sich der Ex-Hamburger, der heute in Laos zu Hause ist. Der Erfolg und das Interesse aus der Nachbarschaft waren groß. 2000 gründete er dann seine eigene Firma: Sunlabob.

Ich war überzeugt, dass erneuerbare Energien eine wichtige und maßgebliche Rolle bei der Elektrifizierung Laos spielen würden.

Das wohl erfolgreichste Projekt der kleinen Firma mit 27 Angestellten: die Sunlabob-Laterne. Sie bringt heute Licht in Tausende Dörfer und ermöglicht es damit den Menschen dort, länger zu lernen und zu arbeiten. Was heute wie eine einfache Lösung für das Problem in vielen kleinen Orten fernab der Stromnetze erscheint, musste zunächst entwickelt und getestet werden. Und auch ein Geschäftsmodell fehlte.

Die Idee der Laternen ist auf den ersten Blick recht einfach: Eine Solarzelle aufs Dach, eine Lampe dran, fertig. Doch leider sind Solarzellen gerade für arme Menschen unerschwinglich. Hinzu kommen die besonderen Bedingungen im Dschungel von Laos: Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen. Einfache Lampen machen da schnell schlapp und ein von Sunlabob eingesetzter Strahler kostet bereits 48 Euro. Die überdimensionale Taschenlampe ist ihr Geld zwar wert, denn sie ist robust und speziell für den harten Einsatz in Laos konzipiert worden, aber 48 Euro sind nichtsdestoweniger viel Geld in einem der ärmsten Länder der Welt. Wie konnte also ein Geschäftsmodell aussehen?

Nur zahlen, was verbraucht wird

Das Geschäftsmodell funktioniert so: Die Nutzer bezahlen nur für das Licht, das sie verbrauchen. Die notwendige Infrastruktur wie Solarzellen, Ladevorrichtungen und Lampen werden gestellt. Dabei arbeitet Sunlabob nur mit Institutionen, Hilfsorganisationen und Regierungsstellen zusammen. Die Weltbank, die Vereinten Nationen oder Hilfsorganisationen kaufen die Infrastruktur samt den Laternen und stellen sie den Nutzern zur Verfügung.

Die Micro-Unternehmen sind der Schlüssel für den langfristigen Erfolg solcher Infrastrukturprojekte.

Hilfe zur Selbsthilfe. Rund um die solare Infrastruktur wird nun ein Wirtschaftskreislauf in Gang gesetzt: Wartung und Betrieb der Anlagen obliegt sogenannten Lichtmeistern. Sie sorgen für den einwandfreien Betrieb und laden die Lampen auf. Dafür erhalten sie eine geringe Gebühr von den Endnutzern. “Die Endnutzer zahlen nur für die Dienstleistung, sie bezahlen nicht für die Infrastruktur”, erklärt Andy Schroeter. Das kostet sie weniger als der Betrieb der Kerosinlampen.

Der dorfinterne Wirtschaftskreislauf sorgt für Arbeitsplätze und Kaufkraft vor Ort. Mit einem Teil der Gebühren bilden die Lichtmeister Rücklagen. Etwa um Teile der Anlagen auszutauschen oder die Batterien zu warten. “Die Micro-Unternehmen sind der Schlüssel für den langfristigen Erfolg solcher Infrastrukturprojekte”, ist sich Andy Schroeter sicher.

Von Laos in den Rest der Welt

Das Konzept ist so erfolgreich, dass es in andere arme Regionen der Welt übertragen wurde. Mehr als 10.000 Laternen wurden in Uganda, Afghanistan, Kambodscha, Indonesien und Mikronesien installiert. Neben Laternen werden inzwischen auch Gesundheitsstationen mit Strom versorgt, der dort zum Beispiel Medikamente kühlt. An einer weiterführenden Schule in Nordlaos können 180 Studenten dank des Lichts der Sunlabob-Laternen in ihren Schlafsälen nach Einbruch der Dunkelheit lernen.

Inzwischen ist Sunlabob im Bereich der Trinkwasserversorgung, Bewässerung und im Abwassermanagement ebenso aktiv wie im Bereich Stromversorgung. Allen Projekten gemein ist die Ausrichtung: In armen Regionen soll Menschen eine nachhaltige Lösung für ihre Probleme geboten werden. Der Leuchtturm unter all diesen Projekten ist und bleibt der Sunlabob-Strahler, der inzwischen tausendfach Licht und damit Hoffnung ins Dunkle vieler entlegener Gebiete der Welt bringt.

Bild: Sunlabob Renewable Energy

Ihre Meinung zählt. Schreiben Sie uns.

  • wolfgang
    wolfgang:

    Die Nutzer sollen nur für den Strom, der gratis durch die Energiequelle als Sonnenlicht überall vorhanden ist, bezahlen? Die notwendige Infrastruktur wie Solarzellen, Ladevorrichtungen und Lampen wollen sie stellen. Die Weltbank, die Vereinten Nationen oder Hilfsorganisationen kaufen die Infrastruktur samt den Laternen. Warum sollte für etwas bezahlt werden, was kostenlos ist?
    Möchten sie für die kostenlose Energie, die überall zur Verfügung steht, sich von den ärmsten der Welt bezahlen lassen?

    25. September 2013 | 15:31
    • Karlheinz
      Karlheinz:

      Wolfgang
      Ihr Beitrag ist einfach unmöglich.

      2. Oktober 2013 | 18:14
    • Siggi
      Siggi:

      @Wolfgang: ich habe den Eindruck, du hast den Artikel nicht richtig verstanden.

      25. November 2013 | 08:41
    • hans
      hans:

      ja Karlheinz >> so ist das mit Toyota! nichts ist unmöglich ! also bitte kein moralinsaures Gewäsch !

      22. Dezember 2013 | 15:04
    • klaus1201
      klaus1201:

      Warum verschickt RWE denn das Licht nicht per UPS. Wäre ähnlich sinnvoll und die Menschen im Busch würden es auch verstehen. Paket auf, Licht raus, fertig.

      7. Januar 2014 | 18:16
  • Peter
    Peter:

    Hi Wolfgang,
    hast überlesen das der “Lichtmeister” – nicht die kostenlose Energie bezahlt wird.

    Die Initialzündung eines Energieversorger-Wirtschaftskreislaufes.
    Will Ethik und Gemeinnutzabsicht von Sunlabob nicht in Frage stellen, wird daraus in hundert Jahren ein neuer Weltkonzern?

    Für mich ist nicht völlig klar und eher Bedenklich,
    ob es grundsätzlich und für wen es gut ist, wenn Elendsretter aus höherentwickelten Welten kommen und nach industriell geprägten Wertvorstellungen zivilisieren.

    LG Peter

    6. Oktober 2013 | 06:58
  • Franziskus
    Franziskus:

    So ein Schwachsinn!
    In tausenden von Dörfern, die sich auch noch in vielen verschiedenen Ländern befinden brennen inzwischen schon über 10 000 Lämpchen…..das wären bei 5000 Dörfern schon über 2 Laternen pro Dorf…..
    Im Dorf 3768 bestellt der 3. Einwohner ein Lichtlein und ein Lichtmeister fährt mit
    dem vollgeladenen LKW mit Batterie Solarmodul u. Laterne jeden Tag hunderte von Kilometer durchs Land….und der Endverbraucher zahlt ja nur für die Dienstleistung.
    Es kann natürlich auch sein, das die Geldgeber in jedem 10. Dorf einen Lichtmeister beschäftigen am besten mit Inkassovollmacht,
    der dann in seiner Hütte ( hoffentlich beleuchtet ) 2 – 3 Laternen zum ausliefern rumliegen hat.

    25. Oktober 2013 | 11:47
  • Hajoscha
    Hajoscha:

    Die Idee als solches ist gut, auch wenn es hier und da Leute gibt, welche grundsätzlich alles was sie nicht verstehen zunächst mal schlecht reden müssen. Wer kritisiert sollte zunächst mal prüfen ob er selbst etwas besser kann oder macht. Meckern bringt die Armen und Bedürftigen nicht ins Brot, sondern nur tätige Hilfe oder gute Ideen helfen auf Dauer.Wenn also es gelingt, mit Hilfe der Lampen diesen Leuten ein zusätzliches Auskommen zu ermöglichen, dann werden diese Leute auch gerne
    für diese Hilfe sich finanziell beteiligen. Motto: schenke dem Armen keinen Fisch, sondern zeige ihm,
    wie man ein Netz gebraucht.

    26. Oktober 2013 | 19:14
    • Franziskus
      Franziskus:

      Alleine vom Schöndenken ist auch keinem geholfen!
      Was hier beschrieben wird ist oberflächlich betrachtet wunderschön.
      Aber wie viele Jahre wollen und können die Organisationen die Wahnsinnskosten für die
      Infrastruktur bezahlen. Dieses Projekt wird sich über Jahrzehnte nie von alleine finanzieren können. Es ist schon sehr blauäugig zu glauben, das im Laotischen Dschungel ein Mensch durch eine Laterne in seiner Hütte auch gleichzeitig durch das Licht eine zusätzliche Einnahmequelle hat, es sei denn er darf Nachts in Heimarbeit für die Firma Sunlabob Laternchen zusammenbasteln.
      Was ist wenn die Spenden ausbleiben?
      Dann sitzen genau diese Menschen wieder im Dunkeln.
      Die Menschen werden absolut nicht in der Lage sein dieses Projekt alleine zu finanzieren.
      Das Zahlenmaterial was hier angegeben wird ist unseriös, da über die wahren Kosten dieses Projektes nicht die geringste Info vorliegt.
      Die Firma Sunlabob existiert auch nicht vom Geben, sondern vom Nehmen.

      Franziskus

      27. Oktober 2013 | 20:37
    • MARIKOWARI
      MARIKOWARI:

      Hallo Hajoscha,
      Ich möchte die Idee grundsätzlich nicht schlecht reden. Aber ich habe doch grosse Zweifel, ob sie so gut ist, wie sie auf den ersten Blick erscheinen will.
      Ich lebe selbst in einer noch unterentwickelten Region im südlichen Afrika. Und mache hier so meine Erfahrungen. Ich war der erste hier im Dorf der Strom und Licht hatte. Aus PV- Anlage. Und konnte dadurch auch nachts noch gewisse Arbeiten verrichten, also ein Einkommen generieren. Zwischenzeitlich hat fast jedes Haus im Dorf einen Netzanschluss und damit Licht. Ich sehe aber in der Regel niemanden etwas arbeiten weil er jetzt dieses Licht hat. Die Leute sitzen wie früher am Feuer, allenfalls kochen sie noch etwas…und schwatzen bis sie müde sind.
      Den Gedanken, dass Licht im Haus das Einkommen einer Familie erhöht, halte ich schon für sehr gewagt. Nachvollziehbar ist, dass ein paar Arbeitsplätze geschaffen wurden. Und das ist aus meiner Sicht der richtige Weg. Wie “Franziskus” es schon sagte: Das ganze Geschäftsmodell basiert auf Spenden. Und von dieser Art Entwicklungshilfe möchte ich aufgrund meiner persönlichen Erfahrung dringend Abstand nehmen. Falls die Spenden so eingesetzt werden, dass diese quasi als Microkredit zur Verfügung stehen, aber langfristig über den Strombezug zurück bezahlt werden, sieht es etwas anders aus. Und wenn dann die Nutzer auch noch in Heimarbeit Laternen zusammenbauen oder ähnliche Arbeiten verrichten können und dafür einen entsprechenden Lohn erhalten,könnte man von einer echten “Entwicklungshilfe” sprechen.
      Das wirklich Gute an der Idee sehe ich darin, dass da Infrastruktur von Anfang an mit erneuerbaren Energien realisiert wird.

      11. November 2013 | 19:40
  • Horacio von Hemmersbach
    Horacio von Hemmersbach:

    Ich enthalte mich der Stimme die da sagt : alles Lug und Trug !!

    15. November 2013 | 14:29
  • Wolfgang Schmidt
    Wolfgang Schmidt:

    …”dann kann man im Schlafsaal noch lernen”… und ich dachte da schläft man? Müssen wir also die kostenlose Sonne erst über Solarmodule einfangen, umspannen, in Schwermetallen oder seltenen Erden speichern, angepasste Lämpchensysteme entwickeln und nach etlichen Zyklen den ganzen Schrott wieder recyceln – nur damit da nachts ein Lichtelein brennt?

    17. November 2013 | 00:27
  • schnullepulle
    schnullepulle:

    Wie bitte schön sollen sich die ärmsten Menschen diesen Luxus” leisten?????

    18. November 2013 | 11:04
  • Andreas
    Andreas:

    Hallo alle zusammen. Bei manchen Berichten hats mich fast verissen. Vielen Dank dafür. Ich lache sehr gerne ! Eins wird glaube ich hier bei allem übersehen!
    Der Initiator der ganzen Sache also ” Meister Lampe ” ist ein wie in der Darlegung berichtet ein “Geschäftsmann” Ich bin selber schon seit fast 2 Jahrzenten Geschäftsmann und meine Tätigkeit wird in meinem Titel ” Geschäftsmann ” klar zum Ausdruck gebracht. Ich mache Geschäfte !!! Erziele ich bei einem Geschäft kein Gewinn mache ich das Geschäft logischer weise nicht. Und so ist es denke ich auch bei “Meister Lampe” ! Wenn dieses Projekt von einem einheimischen betroffenen gestartet worden wäre so würde ich hier für die betroffen Bevölkerung eine selbstlose Change sehen. Letztendlich wird es aber wie immer so sein bei einem Geschäftsmann. “no money no Business”. Tut mir leid für Meister Lampe aber das Du den Strom verkaufst macht Deine Idee kaputt. Wenn der Betroffene seine Lampe selber in deiner Firma zusammenbaut und Du ihm dann noch 5 Euro für die Idee abarbeiten lässt dann ist das ne gute Sache. Aber so bist Du letztendlich nichts anderes wie die RWE oder ein sonstiger Stromversorger der den Leuten Jahren lang das Geld aus der Tasche zieht und eine gewisse Abhängigkeit für den jenigen schaffst.

    1. Dezember 2013 | 12:51
  • Christian Steiven
    Christian Steiven:

    Ich habe auch einen Tip:Ich fahre nun schon seit Jahren Auto und viel auch nachts mit Licht aber weil ich mich damals klevererweise nicht beim ansässigen Stromversorger damit angemeldet habe,habe ich auch noch nie ne Rechnung bekommen,Wahnsinn.Tcha,schlau mußte sein!!!
    Ich mein im Winter z.B. hab ich volle Pulle die heizung im Auto an,ja richtig gelesen,volle pulle an.Und jetzt kommt der hammer,wenn mir dann zu warm ist drehe ich nicht die heizung runter,nein,Volle pulle Fenster auf.Ja gibst denn sowas?Das darfste garkeinen erzählen.Naja du mußt schon ein harter hund sein um sowas abzuziehen ist klar.NUn gut ich hab ja schon im Auto gekuckt,ist auch garkein Zähler drin.Nehme an der Vorbesitzer hat den schon ausgebaut.Da hatte ich echt Glück beim Autokauf.Also Augen auf beim Autokauf.

    7. Dezember 2013 | 18:54
  • dummdiedumm
    dummdiedumm:

    eine gute geschäftsidee auf kosten der ärmsten der armen …

    12. April 2014 | 12:15
  • Harald
    Harald:

    Geschäftsmodell hin oder her, es kommt letztendlich auf das Produkt an und das Preis-/Leistungsverhältnis. Wenn die Akku-Leuchten so langlebig, effizient und robust sind, wie es die Beschreibung vermuten lässt, sind 48Euro ein akzeptabler Preis. – Natürlich stellt sich die Frage, wer für die Finanzierung aufkommt?
    So wie ich das dem Artikel entnehme,wird ein Anteil von Hilfsorganisationen getragen.
    Aber selbst wenn die Benutzer dafür aufkommen müssten, für Brennstoffe anderer Lampen bzw. die Lampen selber, müssen Sie ja bisher auch selber aufkommen, mit allen negativen Nebenwirkungen der herkömmlichen Beleuchtungsmethoden (Holz, Petroleum…). LED-Licht ist wohl deutlich betriebssicherer: keine Brandgefahr, keine schädlichen Emmissionen, auch verbrennen daran keine Insekten.

    Die Idee mit der zentrale Wartung der Lampen ist eigentlich ein großes Plus, da hier auch die unweigerlich anfallenden Verbrauchsteile wie Akkus umweltgerecht gesammelt werden können und gegen hochwertige passende Ersatzteile getauscht werden. Bei Ländern mit schlechter Infrastruktur ein richtiger Ansatz. (Kommt der Lampenwart nicht zur Lampe, kommt die Lampe zum Lampenwart)
    Theoretisch könnten diese Lampen aber auch an anderen Solarmodulen, Generatoren/Netzteilen aufgeladen werden. Alles eine Frage der Standardisierung. Ich hoffe, dass die Firma Sunlabob hier nicht auf irgendwelche Speziallösungen setzt, sondern auf weitverbreitete, gängige Standards, die die Nutzer nicht in ein Abhängigkeitsverhältnis zu speziellen Zubehörteilen eines Herstellers zwingt. Nähere Technische Daten wie Ladestrom und Brenndauer wären interessant, um sich ein Bild davon machen zu können, wie gut die vielversprechende Idee umgesetzt wurde.

    Licht für die dunklen Werkbänke der 3.Welt. Die Globalisierungsfrage ist der Punkt, der uns eigentlich Unbehagen bereiten sollte.

    22. August 2014 | 07:14

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