Heizkosten senken per SolarEis-System

Heizkosten senken per SolarEis-System

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Umweltschonend heizen? Das SolarEis-System von isocal ist eine clevere Lösung. Es setzt auf Wärme- und Sonnenkollektoren plus unterirdischem Wasserspeicher. Im Wassertank wird günstige und umweltfreundliche Energie aus Sonnen-, Luft- und Erdwärme gesammelt.

Wirft man im Winter die Heizung an, wird die Energie dem Wasser mithilfe einer Wärmepumpe entzogen – bis dieses zu Eis wird. Landet neue Energie im Tank, schmilzt das Eis wieder. Da bleibt nicht nur das Umwelt-Gewissen rein, auch der Geldbeutel freut sich: Mit dem neuen Heizsystem kann man als Hausbesitzer die Heizkosten auf circa 30 Euro pro Monat senken. Und im Sommer wird das System dank des Winter-Eises zur energie- und umweltneutralen Klimaanlage.

Bild: DDP

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  • Windmüller
    Windmüller:

    Ich verfolge das Thema recht intensiv. Es ist ja so, dass in einen Neubau ( nach EnEv 2009 gedämmt ) der Verbrauch so derart gering ist, dass eine Wärmepumpe die einzig sinnvolle Heizungsform ist. Selbst für eine Pelletheizung wäre der Aufwand mit Pelletlager, Saugturbine etc. zu hoch. Interessant ist am Eisspeicher ja auch, dass ich ihn einsetzen kann, wo aus Platzgründen eine Erdbohrung nicht möglich ist. Ich stelle mir allerdings die Frage, ob das ökonomisch Sinn macht. Man braucht den Eisspeicher und die Solaranlage auf dem Dach. Die Solarpumpe läuft einen großen Teil des Jahres , und verbraucht ja auch Strom. Und nach 20 Jahren denke ich, sind die PE Rohre der Luftabsorber auch abgängig, wenn sie all die Jahre der UV Strahlung ausgesetzt waren.
    Aber da es derzeit um die 700 Eisspecherheizungen in Deutschland gibt, wird sich ja nach einigen Jahren zeigen, wie die Langzeiterfahrungen sind.

    29. Juni 2013 | 07:03
    • h.wagner
      h.wagner:

      Hallo Windmüller,

      Unter Berücksichtigung des deutschen Heiztechnikmarktes mit jährlich ca. 650.000 abgesetzten Anlagen (davon ca. 20 % im Neubau) befindet sich die Technologie des SolarEis-Speichers mit einigen hundert verbauten Systemen sicherlich noch in der Markteinführungsphase.

      Unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist eine individuelle Prüfung jedes Einzelobjektes unbedingt nötig.
      Besonderen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit haben:
      – die im Objekt erforderlichen Vorlauftemperaturen der Heizkreise,
      – die objektspezifisch individuelle Abstimmung zwischen Leistung der Solarthermieanlage und der Wärmepumpe sowie des Volumens des Eisspeichers um die gewünschten Langzeitperioden bei Ein- und Ausspeicherung tatsächlich erreichen zu können.

      Aufgrund der aktuell vergleichsweise geringen Produktionszahlen und dem damit verbundenen hohen manuellen Aufwand in der Produktion besteht bei den Investitionskosten durch eine Umstellung auf automatisierte Produktion ein erhebliches Optimierungspotential.

      Bei guter Auslegung ist bereits heute eine Amortisationszeit deutlich unterhalb den genannten 20 Jahren möglich.

      Viele Grüße aus der Redaktion!

      12. Juli 2013 | 14:21

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