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Der Blog zur Go & See Tour 2015

Elektrisch von Ljubljana bis Essen: RWE-Mitarbeiter Alex fährt im Tesla S in 14 Tagen quer durch Europa. Hier im Blog sind Sie täglich hautnah dran.

19. Juli: Großes Stadion Finale in Essen

Einfahrt des E-Korsos beim großen Finale am Stadion Essen.

Einfahrt des E-Korsos beim großen Finale am Stadion Essen.

16./17. Juli: Endspurt vor dem großen Finale in Essen

15. Juli: Zurück in die Heimat, rein in den Stau

Go and See Tour in Mittweide

Moderne Autos vor historischer Kulisse: eMobility-Schaulaufen in Mittweida/Sachsen

14. Juli: Letzte Station vor „good old Germany“

12. Juli: “Tesla Days” in Warschau

11. Juli: Solar- und Elektroauto-Trends in Krakau

10. Juli: Unerwarteter Polizei-Kontakt

7./8. Juli: Lange Nächte in Osteuropa

6. Juli: Heißer Start bei 40°

3. Juli: Montag geht es endlich los

23. Juni: Fahrsicherheitstraining vor der großen Tour
Go and See-Tour Pilot Alexander im Tesla

Wer ist Alexander?

Der diesjährige Tesla-Fahrer Alexander ist 22 Jahre alt und absolviert zur Zeit eine duale Ausbildung bei der RWE Deutschland.

Der offizielle Startschuss zur Tesla-Tour ist am 6. Juli gefallen. Am Ziel in Essen wollen Alex und die Crew nach 14 Etappen am 19. Juli ankommen. Bei uns gibt es tägliche Updates im Blog.

Hier geht es zurück zum Hauptbeitrag über die Go & See Tour!

Bild: Lutz Kampert/RWE

Ihre Meinung zählt. Schreiben Sie uns.

  • Matthias
    Matthias:

    Hallo,
    ich finde jede Aktion gut, die der Elektromobilität Aufmerksamkeit bringt und zeigt, wie gut es schon funktioniert.
    Allerdings scheint mir diese Aktion doch eher überschaubar innovativ. Gerade von führenden Ladeinfrastruktur Anbieter RWE hätte ich doch etwas mehr erwartet.
    Dass man mit einem Tesla auf Langstrecke gut unterwegs ist, ist inzwischen kein Geheimnis mehr, da an deutschen Superchargern täglich ganz viele Niederländer, Belgier, Schweizer, Norweger, Österreicher usw. laden.
    3000km in 14 Tagen sind im Schnitt 214km/Tag. Das ist mit dem Tesla bei Reichweiten von ca. 400-430 km im Sommer recht einfach mit einer Schuko Steckdose über Nacht zu bewältigen. Zudem gibt es in vielen Teilen Europas schon ein perfektes Supercharger Netzwerk.
    Anspruchsvoller wird das mit einem e-Golf oder i3! Da gibt es so gut wie keine CCS-Schnellader! Bei Reichweiten von 100-150km und nur 2-3,7kW Ladeleistung sieht man relativ schnell das Problem, dass alle Autos außer Tesla und ggf. noch Renault Zoe (dank 22kW) Ladung nicht für längere Strecken geeignet sind.
    Diese sind für tägliche Pendelfahrten natürlich auch bestens geeignet, aber aufgrund langsamer Ladetechnik und mangelnder Schnelladeinfrastrukturhalt halt nicht für längere Strecken, Und hier könnte RWE doch angreifen!

    Wieso baut RWE keine Schnelladeinfrastruktur mit Multichargern (CCS, Chademo) auf?

    Dass man aber mit Planung und optimierter Lademöglichkeiten auch mit anderen Fahrzeuge durch Europa fahren kann, hat erst die e-Tour Europe gezeigt.

    @Alexander: Viel Spass mit dem Tesla, das Fahren ist ein Genuss! Und als Botschafter für die Elektromobilität werden Dir mit diesem Auto viel Aufmerksamkeit und Interesse sicher sein!

    Nichts für ungut und bitte weiter ernsthaft am Thema Elektromobilität dran bleiben.

    6. Juli 2015 | 09:06
    • Michael
      Michael:

      Ganz mit Matthias: 3000 Km in 14 Tagen? Wofür braucht es da ein E-Auto? Da hätte auch ein E-Bike gereicht. Wenn man das Ganze dann noch als Team-Event aussetzen würde, da würd’ ich sagen: Hut ab, das hätte was und ist aller Ehren wert!

      13. Juli 2015 | 11:43
    • Die Redaktion für voRWEg gehen
      Die Redaktion für voRWEg gehen:

      Hallo Matthias, entschuldige bitte die verspätete Reaktion. Wir schulden Ihnen noch eine Antwort zu den Multichargern. Wir haben inzwischen mit den Kollegen gesprochen – und generell kann man sagen, dass RWE auch künftig weiterhin bedarfsgerecht Ladeinfrastruktur aufbauen wird. Wir tun dies überall dort, wo wir gemeinsam mit Kunden und in Projekten aktiv sind. In einem Pilotprojekt testet RWE Effizienz zurzeit zum Beispiel Multicharger an großen Verkehrsachsen in und in der Nähe von Berlin (www.schnell-laden-berlin.de). Die Ergebnisse werden uns helfen, auch andere Verkehrsachsen in den Fokus zu nehmen.
      Aber auch innerstädtisch sind Multicharger nachgefragt: So hat RWE gerade Aldi Süd mit 47 Ladestationen (CCS, Chademo, Typ 2) beliefert. Viele Grüße vom RWE Team

      15. Juli 2015 | 13:34
  • Stefan Bongard
    Stefan Bongard:

    Hallo Herr Schurig,

    viel Erfolg für Ihre Tour. Wenn Sie im kommenden Wintersemester noch an unserer Hochschule sind, können Sie als Vergleichsfahrzeug einen Nissan Leaf II ausprobieren. Der hat nicht ganz so viel Power, ist aber immerhin auch vollelektrisch und hat 200 km Reichweite. Anmelden können Sie sich jetzt schon unter http://www.elecarda.de/try-e. Die Zeit dazu müssten Sie ja haben, wenn Sie am Supercharger “nachladen”.

    Gute Reise wünscht

    Prof. Dr. Stefan Bongard
    Hochschule Ludwigshafen am Rhein

    8. Juli 2015 | 13:23
  • Peter Bering
    Peter Bering:

    Natürlich ist eine solche Tour mit eGolf oder BMW i3 anspruchsvoller als mit einem Tesla, aber doch durchaus machbar. Die bisherigen Etappen (Ljubljana-Zagreb-Budapest-Miskolc) hätte ich gerne im BMW i3 mitgefahren. Der BMW i3 kann übrigens auch an Typ2 22kW-Säulen laden. An den haushaltsüblichen Schukosteckdosen lädt ein i3 doppelt so viele Kilometer pro Stunde wie ein Tesla MS. 
    Mit 22- und 7,4 kW Typ2-Ladepunkten sind also auch mit dem i3 Tagesetappen von 570 km easy möglich. Für längere Strecken helfen die in D und vor allem im kompletten Nordeuropa schon verbreiteten Combo-Schnellladesäulen natürlich enorm. Wünschenswert ist hier der zügige Ausbau, so dass tatsächlich an jeder Autobahnraststätte schnell geladen werden kann. Was plant RWE hier eigentlich konkret ?

    12. Juli 2015 | 16:33
    • Die Redaktion für voRWEg gehen
      Die Redaktion für voRWEg gehen:

      Hallo Peter Bering, danke für Ihr Interesse! Wir haben Ihre Anfrage den zuständigen eMobility-Kollegen hier im Haus weiter gegeben mit der Bitte um konkretere Infos. Bitte um etwas Geduld – schönen Gruß vom RWE Team

      13. Juli 2015 | 11:18
    • Die Redaktion für voRWEg gehen
      Die Redaktion für voRWEg gehen:

      Hallo Peter Bering, danke für die Geduld. Wir haben mit den Kollegen gesprochen: Die Ausstattung von Autobahnraststätten mit Ladeinfrastruktur ist ja ein erklärtes und wichtiges infrastrukturpolitisches Ziel, haben sie uns erklärt. Im Rahmen u.a. von EU-Projekten wird in absehbarer Zeit eine Vielzahl von Standorten ausgestattet. Das sind allerdings keine separaten RWE Projekte, dahinter stehen verschiedene Stakeholder auf Unternehmens- und politischer Ebene. Insofern: Es geht definitiv voran! Viele Grüße vom RWE Team

      15. Juli 2015 | 13:43
    • Juanma
      Juanma:

      Sie haben geschrieben: “An den haushaltsüblichen Schukosteckdosen lädt ein i3 doppelt so viele Kilometer pro Stunde wie ein Tesla MS. ”
      Können Sie das mir bitte erklären? Soweit ich weiß, in eine Schuckosteckdose fließen maximal 16A (3.6kW) und das kann beide der i3 und der Model S.
      Die Aussage das der i3 an 22kW Typ2 laden kann ist leider falsch. Der i3 kann an CCS (DC) laden, allerdings sind solche Ladesäulen (immer noch) extrem selten.

      24. September 2015 | 10:55
    • Peter Bering
      Peter Bering:

      @Juanma
      ich erkläre:
      der BMW i3 lädt die Energie an einer 3,6 kW Haushaltssteckdose natürlich nicht schneller, als ein Tesla. Der Tesla verbraucht einfach doppelt so viel pro 100 km. Kein Wunder, er ist ja auch ungefähr doppelt so schwer wie ein BMW i3.
      Und ich kann Sie beruhigen: der BMW i3 kann auch an 22kW-Typ2-Ladepunkten laden. Ich nutze das selbst häufig.
      Es gibt übrigens inzwischen 2-3 mal mehr Elektrotankstellen mit Typ2-Combo (CCS)-Ladestecker als mit Tesla-Supercharger in D. Zumindest komme ich heute schon an jeden Punkt in D nur mit Schnellladen an Typ2-Combo(CCS) Ladesteckern. Der weitere Ausbau läuft, siehe auch Antwort RWE.

      29. September 2015 | 17:39
  • Steinberg
    Steinberg:

    tja das Elektro Auto

    Wer soll das Auto kaufen können?
    Die Preise sind sehr hoch und die Akkus soll man noch leasen
    Dann die begrenzten Kilometer die man fahren kann

    Auch Frau Merkel möchte diese sauberen Fahrzeuge die unsere Umwelt nicht belasten

    Aber mal eine Frage zum nachdenken

    Wo sollen dann die Steuergelder herkommen

    80% beim Benzin und Diesel werden vom Staat eingenommen pro Liter

    Wenn alle Elektro Fahrzeuge fahren oder
    Alle das Rauchen aufhören bekommen wir da nicht eine andere Steuerbelastung
    Um dieses auszugleichen

    8. September 2015 | 11:32
    • i_Peter
      i_Peter:

      tja, das Elektroauto. Ich habe mir eins gekauft, und die Batterie war sogar im Preis schon mit drin. Sogar mit 8 Jahren Garantie. Die Reichweite reicht locker aus, um 5 Mal zur Arbeit und zurück zu fahren. Und für den Urlaub ? Zum nächsten Flughafen oder ICE-Station reicht es ebenfalls.
      Und ich zahle nur noch die Hälfte der Energiekosten wie früher für meinen sparsamen Diesel.
      Und die Steuer ? Dir ist doch nicht wirklich Bange, dass unseren Finanzbeamten da etwas einfällt, oder ? Mir würden da spontan alle umweltschädigenden Energien einfallen: Flugzeugkraftstoff, Heizungsgas, -öl, -kohle.

      29. September 2015 | 17:06
  • H2-Hoffer
    H2-Hoffer:

    tja, das Elektroauto. Das sind auch meine Vorbehalte. Dazu kommt, dass ich seit etwa 30 Jahren mit der Hoffnung auf ein umweltfreundliches Brennstoffzellen-Auto warte – die gab es ja zwischenzeitlich: Necar 1 bis Necar 3, Brennstoffzellen-Busse laufen immer noch. Als “Zwischenlösung” / Kompromiss sollte ich nun vielleicht doch meine alten Autos verschrotten und mich mit E-Autos anfreunden? Aber welche können in Anschaffungskosten, Reichweite, Tankstellennetz, … einen Passat Variant, Mercedes T-Modell, BMW-Touring, o.ä. vollelektrisch ersetzen? Ich sehe da leider noch nichts vergleichbares auf dem Markt – von gebrauchten E-Autos ganz zu schweigen! Warten wir doch einfach, bis die Japaner, Koreaner, Chinesen,… vorpreschen oder besser gleich auf Apple, Google, Samsung, …!
    Tesla wäre schön, jedoch zu teuer und für meine Zwecke zu klein. Leider!

    3. Dezember 2015 | 06:44
    • Matthias Melcher
      Matthias Melcher:

      @H2-Hoffer: Die Erzeugung, Transport und Lagerung von Wasserstoff sind sehr energieintensiv. So muss Wasser aufgespalten werden und das entstehende Gas komprimiert, weit unter 0 Grad gekühlt und verflüssigt werden. Bei der Lagerung entsteht Schwund, und bei der Stromerzeugung in der Zelle verlieren sie nochmals erhebliche Energie. Der Wirkungsgrad liegt aktuell gerade mal bei 12% (18% beim Diesel, und 85% beim Elektroauto).

      15. Dezember 2015 | 00:53
  • Matthias Melcher
    Matthias Melcher:

    @Peter Bering: es ist möglich, dass es mehr Ladestellen mit CCS als SuperCharger gibt. Allerdings hat ein SuperCharger meist 12 Ladesäulen, während CCS Ladestellen meistens genau einen Stecker haben, der dann auch noch auf Privatgelände steht und z.B. bei BMW nur während der Öffnungszeiten der BMW Filiale genutzt werden kann. Und wenn an der Säule schon der Vorführwagen von BMW parkt (oder irgendein rücksichtsloser Verbrenner), dann ist Essig mit dem Laden.

    Liebe RWE. Danke für Ihre Bemühungen, aber in der Praxis sind Ihre Stationen oft leider nur Einzelsäulen, und daher meist belegt.

    PPS: der i3 barucht bei 100 km/h 16kWh/100km. Der Tesla benötigt bei der Geschwindigkeit gerade mal 18kWh. Das mit den Ladezeiten kommt also nicht ganz hin.

    15. Dezember 2015 | 00:47

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