In Bottrop begann die Zukunft in den 60ern, ohne dass es jemand wusste. Das rot verklinkerte Haus ist ein Haus wie tausend andere: Baujahr 1962, gut 240 Quadratmeter Wohnfläche, ordentlich in Schuss – in Sachen Energieeffizienz aber nicht gerade ein Vorzeigeobjekt. Am 18. Juli soll das ganz anders aussehen. Denn dann soll das Haus nicht nur kaum Energie verbrauchen, es soll sogar mehr Energie erzeugen, als es verbraucht. „Zukunftshaus“ nennen es die am Projekt Beteiligten.
RWE Zukunftshaus in der InnovationCity Ruhr
Das Haus von Familie Kewitsch wird zum Plusenergiehaus umgebaut.
Die ehemals energiehungrige Raupe soll sich in einen Energiespar-Schmetterling verwandeln. Derzeit wächst und gedeiht das Haus in einem Kokon aus Baustellenautos, Baumaterial und Geräten, die rundherum stehen. Eine Fachjury hat das Eigenheim der Familie aus zahlreichen Bewerbungen ausgewählt. Die Planungs- und Umbaukosten tragen RWE, zahlreiche Hersteller und Projektpartner sowie die Familie.
Plusenergiehäuser nennt man diese Art von Gebäuden, von denen bislang erst einige Forschungshäuser neu gebaut wurden. In Bottrop wird das als besondere Herausforderung mit einem Bestandshaus versucht. „Wir wollen zeigen, dass auch bestehende Gebäude in Plusenergiehäuser umgebaut werden können oder der Energieverbrauch deutlich reduziert werden kann“, sagt Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH, die das Projekt federführend betreibt.
Modernste Technik im Einsatz
Infos zum Zukunftshaus
Das RWE-Zukunftshaus ist Teil der InnovationCity Ruhr: In der Modellstadt Bottrop wird gezeigt, wie der Umbau einer Stadt in eine effizientere Modellkommune gelingen kann.
Ziel des Zukunftshauses ist nicht eine möglichst einfach und günstige Sanierung, sondern im Projekt wird der Baustandard dargestellt, wie er sich in zehn Jahren durch verschärfte gesetzliche Anforderungen darstellen könnte. Viele Gebäude – Neubau und Bestand – müssen nach dem Energiekonzept der Bundesregierung künftig Null- oder Plusenergiehäuser sein. Ob die Sanierung eines Bestandsgebäudes möglich und sinnvoll ist – das will RWE-Effizienz mit dem Zukunftshaus zeigen.
Bisherige Erkenntnisse zeigen, dass bei der Sanierung nicht das teure technische Optimum die Messlatte sein sollte, sondern die jeweils wirtschaftlichste Maßnahme. Für das Zukunftshaus sind außerdem viele neue Produkte verarbeitet worden, manche vor ihrer offiziellen Markteinführung. Die Kombination der Technologien zu einem funktionierenden Gesamtsystem war eine Herausforderung, die zurzeit noch nicht wirtschaftlich, aber auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz eine wichtige Erfahrung für alle Beteiligten ist.
Erreicht wird das mit neuesten Materialien und modernster Technik. Während durch Dämmung auf der einen Seite versucht wird, möglichst wenig Energie zu verlieren, soll auf der anderen Seite möglichst wenig Energie benötigt werden. Geheizt wird zum Beispiel künftig mit einer Solewärmepumpe, die ihre Energie aus der Erde bezieht. Unterstützt wird das System durch Solarthermiemodule auf dem Garagendach. Die eingesammelte Wärme wird in einen Speicher im Keller eingebracht. Im Zukunftshaus fällt der in den meisten Häusern heute zum Standard gehörende Pufferspeicher mit 800 Litern deshalb etwas größer aus. Der Pufferspeicher hat zusätzlich die Aufgabe, das Haus mit Warmwasser zu versorgen.
Um die Wärmepumpe zu betreiben, wird Strom benötigt. „Den erzeugen wir mit der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach“, erklärt Norbert Verweyen. Die 60 Quadratmeter große Photovoltaik-Fläche soll über das Jahr mehr als 8.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Das Heizungssystem arbeitet sehr effizient: „Mit einem Teil Strom erzeuge ich im Idealfall vier Teile Wärme“, erklärt der Ingenieur. Und damit das auch klappt, wenn keine Sonne scheint, wird im Keller ein Stromspeicher in Form einer Batterie eingebaut.
Das ist dann so ähnlich wie ein Auto, das man von einem Oldtimer zu einem Neuwagen umbauen will.
Eine Wärmepumpe lässt sich normalerweise nicht einfach in jedes Haus einbauen, meist muss dann auch eine Fußbodenheizung nachgerüstet werden. Denn anders als herkömmliche Heizkörper arbeitet eine Wärmepumpe besonders effizient, wenn die Heizungstemperatur niedrig ist. Das Nachrüsten solch einer Fußbodenheizung ist jedoch sehr teuer und aufwendig. In Bottrop werden zwei Systeme getestet, die dieses Problem lösen. Zum einen wird ein neues Fußbodenheizungssystem eingebaut, das eine Aufbauhöhe von nur drei Zentimetern benötigt. Zum anderen werden neuartige Heizkörper installiert, die durch Ventilatorunterstützung mit viel geringeren Temperaturen die gleiche Leistung übertragen wie konventionelle Heizkörper. „In diese Heizkörper sind Lüfter eingebaut, wie man sie aus dem PC kennt, nur leiser“, erklärt Norbert Verweyen. „Damit wird die Wärme in den Raum hineintransportiert.“ Das ist eine neue Alternative zur Fußbodenheizung.
Die Spitze der Dämmtechnik
Für den Umbau in Bottrop ist voraussichtlich ein höherer sechsstelliger Betrag fällig, die Fachleute bauen aber auch den derzeit höchstmöglichen Standard ein. Einzelne Komponenten wurden noch nie in der Praxis eingesetzt. „Das ist dann so ähnlich wie ein Auto, das man von einem Oldtimer zu einem Neuwagen umbauen will“, sagt der RWE-Effizienz-Geschäftsführer. Das Haus ist für die Energieexperten aber auch künftig ein Testobjekt: Im laufenden Betrieb sollen die einzelnen Maßnahmen auf ihre Praxistauglichkeit getestet werden.
So können die Tester bald herausfinden, welche Maßnahme welchen Einspareffekt bringt. „Das ist genau das Ziel – dass jeder Hausbesitzer das nachmachen kann. Nicht in der Gesamtheit, das wäre zu viel des Guten – aber wir zeigen an vielen kleinen Beispielen, was möglich ist, wie das funktioniert und wie das hinterher aussieht“, fasst Norbert Verweyen den Feldversuch zusammen.
Ein gutes Beispiel dafür ist die Dämmung der Kellerdecke. Im Zukunftshaus wurde die mit modernen Vakuum-Dämmplatten ausgeführt.
Diese Art von Dämmung stellt die aktuelle Spitze der Dämmtechnik dar. Sie findet dort ihre Anwendung, wo auf geringem Raum hohe Dämmwirkung erzielt werden soll.
Ein weiteres Beispiel ist die Dämmung des Daches. Ist der Dachstuhl nicht ausgebaut, ist es auch einem geschickten Heimwerker möglich, für einfache Dämmung zu sorgen. In Bottrop wird das sehr gründlich ausgeführt: Eine 30 Zentimeter dicke Schicht sorgt hier für gute Dämmung. “Wir haben den Raum zwischen den Sparren genutzt und darüber hinaus Dämmmaterial über den Sparren angebracht”, sagt Norbert Verweyen. Dreifachverglaste Fassadenfenster sind nicht nur hier sondern auch im restlichen Haus Standard.
Wissen für die Zukunft sammeln
Die Dachfenster sind mit cleverer Technik ausgestattet. Die Sensorik erkennt, ob Sommer oder Winter ist, und steuert mit Außenrollos automatisch die Verschattung. So werden die Räume im Sommer nicht zu heiß und im Winter wird die Sonnenwärme eingefangen. Der Clou an den Fenstern ist, dass sie mit den Photovoltaik-Modulen eine optische Einheit bilden. Auch die Außenwände werden kräftig gedämmt. 30 Zentimeter dicke Dämmsteine umgeben das Haus. Wärmebrücken werden nach Möglichkeit vermieden. „Wir haben die Fensterrahmen nicht verschraubt, sondern geklebt. Auch die Rollladenkästen sind von außen angebracht.“ Um möglichst wenig Wärme beim Lüften zu verlieren, übernimmt ein ausgeklügeltes Belüftungssystem mit Wärmerückgewinnung künftig die Frischluftzufuhr.
Um Strom zu sparen, wird im ganzen Haus die RWE-SmartHome-Technik eingebaut. Die sorgt dafür, dass zum Beispiel Standby-Geräte ohne Komforteinbußen komplett vom Netz getrennt werden können oder nur dort Licht brennt, wo es gebraucht wird. Auch die Heizung kann so komfortabel und energieeffizient geregelt werden. Technik, die problemlos ohne Bauarbeiten in Bestandsgebäuden nachgerüstet werden kann.
In Bottrop fiebern die Beteiligten dem Tag entgegen, an dem sich der Bau-Kokon öffnet und das Haus seine neuen Vorzüge entfalten kann. „Wir geben Tipps und Anleitungen, was man im Haus machen kann, um die Energiekosten zu senken und das Klima zu schonen, gleichzeitig aber auch den Wohnkomfort zu erhöhen“, sagt Norbert Verweyen. Vielleicht wird nicht jedes Haus so gleich zu einem Plusenergiehaus. Das Vorhaben in Bottrop wird jedoch wichtige Ergebnisse liefern, welche Maßnahmen bei einer anstehenden Sanierung sinnvoll sind.
Nähere Informationen zum Zukunftshaus sowie ein Bautagebuch finden Sie hier.
Hier erfahren Sie mehr über die eingesetzten Technologien in den drei Zukunftshäusern.
Bild: Richard Unger/unger-shooting.com










In Gelsenkirchen hat man mit der Solarsiedlung Bismarck einen ähnlichen Schritt gemacht. Aber an das, was man in Bottrop macht, kommt man dort natürlich nicht heran. Das “Zukunftshaus” ist natürch
wie der Schlag Sahne auf dem Kuchen. Ein Freund hat ein Haus aus den 50er Jahren energetisch saniert. ( Fassadendämmung nach EnEv 2009, Aufsparrendämmung mit 160 mmPolyurethan, alte Fenster gegen Dreifachverglasung getauscht, die Fußbodenbretter gegen Estrich mit Fußbodenheizung getauscht, und eine Sole Wärmepumpe eingebaut ) Energieeinsparung 75%
Alles keine Hexerei – war natürlich eine Sauarbeit, da viel in Eigenleistung gemacht wurde.
Hallo zusammen,
wenn ich das so alles lese und die allgemeine Energie-Freude “fast greifen”kann,
bin ich doch etwas geknickt, ja man könnte sagen verzweifelt.
Wir, meine Frau und ich haben uns vor 35 Jahren ein Häuschen gebaut. Mit dem Eintritt
in den Ruhestand waren schließlich auch die Schulden weg. Nach Spanien konnten
nicht, denn wir hatten ja noch Opa und Oma und zwei Kinder im Studium.
Vor drei Jahren bekam ich dann die brutale “Klimakrankheit” und habe mir eine neue,
aktuelle Heizungsanlage eingebaut mit Solar und Photovoltaik. Nun habe ich erneut
Schulden bis 2023. Nun müsste ich noch Dach optimal dämmen, Fenster erneuern, Aussendämmung und Alterssicherung aktualisieren. Sollte ich nicht nach Afrika gehen?
Man sollte sich nicht immer auf die energieberater velassen , da eine Komplettsanierung nicht immer die wirtschaftlichste lösung ist – aber es ist immer besser sich gedanken zu machen , und auch wenn man wenig macht , ist es positiv für die umwelt –
oder :
Keller stehenlassen und oben das Haus in ökologischer Bauweise erstellen, nach den Richtlinien für 2020 bzw. dem Jahr 2050.
Ist nicht so schwer ..
und ganz wichtig , bevor technik eingebaut wird – zuerst den schwerpunkt auf die hülle legen .
denn die muss die nächsten jahrzehnte überstehen – und wenn die hülle so gut ist das man für 150 m² gerade noch 2.000 kw Jahresheizvebrauch oder weniger (zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung 95%) braucht – das ist das Beste !!!!!!!
für rückfragen wojomuc@t-online.de
grüsse wolfgang
Mich stört der Satz: “Für den Umbau … ist voraussichtlich ein höherer sechsstelliger Betrag fällig.” Ungenauer gehts tatsächlich nicht! Was ist damit gemeint??? Also ein Bereich von 1- bis 3- Hunderttausend ist wohl nicht gemeint… Und wer sollte dann das nötige Geld haben, eine solche Superluxussanierung durchzuziehen, bei der – siehe andere Kommentare – manche absolut fragwürdig sind!!! Ein Bekannter von mir hat ein Einfamilienhaus aus den 70er Jahren geerbt und vor knapp zehn Jahren für 140.000 € “auf den allerneusten Stand” bringen lassen, Heute ist daran schon wieder etliches “von vorgestern” – und die Investition wird sich niemals lohnen. Das hat er inzwischen selbst eingesehen und fühlt sich von seinem Energieberater, den beteiligten Firmen und seiner Bank aufs Kreuz gelegt! Man sollte auf dem Teppich bleiben, auch Enegiesparen kann zum Wahn werden!!!
energie sparen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 4 personen 250 qm wohnfläche und RWE zahlt die sanierung.das nenne ich sparen.
Hallo Frau Kurz, wir haben die Infobox zum Artikel aktualisiert, um Ihnen und weiteren Lesern die Ziele, die RWE Effizienz mit dem Zukunftshaus anstrebt, besser zu veranschaulichen. Viele Grüße aus der Redaktion!
“Das Nachrüsten solch einer Fußbodenheizung ist jedoch sehr teuer und aufwendig.”
Mit gleicher Vorlauftemperatur kann eine Deckenheizung betrieben werden – dafür gibs sogenannte Kapillarmatten, die an der Decke installiert werden – das wäre ebenfalls eine Alternative! Und wer in dunklen Wintertagen beim Strom auf eine Solaranlage angewiesen ist, hat wohl schlechte Karten, oder? Da wäre der Einsatz einer Kleinwindanlage m. E. sinnvoller!
Wir sind auch gerade am Renovieren und ich könnte mich endlos aufregen.
– Da werden Fenster mit Dreifachverglasung eingebot, die so dicht sind, dass man im Raum ersticken würde. Daher braucht man ncoh eine Zwischenstellung zwischen “zu” und “kipp”.
– Für Warmwasseranschluss braucht man jetzt einen Rückleiter (ist leider Vorschrift). Das Wasser wird ständig im Kreis gepumpt, damit man im Bad weniger Wasserverlust beim Warmwasser hat. Nur braucht die Pumpe auch Strom und das Wasser in der Leitung kühlt ständig aus und muss wieder nachgeheizt werden. Bisher hatten wir einfach einen niedrigen Leitungsquerschnitt gewählt, der hielt den Wasserverlust im 1. OG gering. Jetzt sind größere Querschnitte vorgeschrieben. Wir rechnen mit deutlich steigenden Energiekosten! Zum Vergleich bisher: 200 Euro insgesamt pro Jahr für Warmwasser für 2 1/2 Wohnungen bei Einsatz einer Luft-Wärmepumpe, die im Übrigen seit 25 Jahren wartungsfrei im Einsatz ist. Mal sehen, ob die neue auch so lange hält. Wir haben sie nur ausgetauscht, da wir ohnehin gerade am Renovieren sind.
– Bekannte haben ein “Niedrigenergiehaus”. Die dürfen nicht Lüften. Die Folge: Wenn z.B. ein Fernseher (= Wärmequelle) eingeschaltet wird bricht die ganze Energiebilanz zusammen und es wird unerträglich warm im Raum.
Mein Fazit: Es wird alles zu sehr übertrieben. Natürlich baut man keine Fenster mehr ein mit nur einer Scheibe, aber wenn der Raum gar nicht mehr atmen kann, holt man sich nur Probleme ins Haus. Man muss ständig lüften, bekommt Schimmel, etc.
Unser Haus wurde in den 50ern von meinen Großeltern erbaut (2 Wohnungen + nachträglcih ausgebautes Dachgeschoß). Und wir haben geringere Heizkosten, als viele unsere Bekannten mit Neubauten, indem man einfach bewußt mit Energie umgeht. Man muss nciht immer jeden Raum den ganzen Tag auf 25 Grad haben. Natürlich wurden auch die Fenster schon gegen Doppelverglasung getauscht. Zentralheizung eingebaut, etc. Das war alles noch sinnvoll. Aber was heute “herumgesponnen” wird, ist nciht mehr normal!
Lieber Martin, Du sprichst mir aus der Seele.
Mein Haus ist ein Fachwerkhaus von 1711. Die Wände und Decken sind aus Lehm. An keiner Stelle dünner als 30 cm. Mein Heizenergieverbrauch bei einer Fläche von 120 m² Wohnfläche liegt bei einer Raumhöhe von durchschnittlich 2,30m auch nicht höher als der von modernen Häusern (Öl 1800l incl. Wasserbereitung für 4 Personen & 3200 kWh Strom). Und bei mir muß kein Lüfter arbeiten, damit man Luft zum Athmen oder zur Schimmelvermeidung hat.
Wir verzichten auf keinen Komfort und haben noch den Vorteil, dass die Lehmbauweise im Sommer wie eine Klimaanlage funktioniert.
Noch ein Schmankerl: vor 2 Jahren ist im Winter mal bei -10 Grad die Heizung ausgefallen. Wir haben das wegen dem fehlenden Warmwasser gemerkt. nicht wegen der Kälte.
Gruß an alle Realisten
Uli
Hallo bezüglich Warmwassererzeugung hat mir ma ein Klempner gesagt, dass die billigste Form der Erzeugung der Durchlauferhitzer sei!! Ich hab zuerst nicht daran geglaubt! Aber!!! Ich bemötige nur dann Energie, wenn ich warmes Wasser benötige!! Wenn ich nicht zu Hause bin, muss meine Heizung das warme Wasser NICHT auf Temperatur halten!!! ER HAT RECHT!!! Ich muss natürlich schon umweltbewusst damit umgehen!!! Ansonsten heize ich mit Holz! Das ist umschonend! Wer etwas anderes behauptet MUSS sich mal mit der Materie “CO2 AUSSTOSS” auseinandersetzen! Wenn noch Fragen auftauchen, kann man mich gerne kontaktieren! Bin KEIN Energieberater!!! Habe aber einen gesunden Menschenverstand!!! Dirk Schulz
Herr Menzel – ich kann ihre Meinung nicht teilen. Schimmel entsteht an Wärmebrücken. Leben sie in einem ungedämmten Haus, so ist die Wand innen kühler als die Raumluft. Feuchte kann dort auskondensieren. Es entsteht Schimmelgefahr. Ist die Aussenwand gedämmt, so haben sie eine warme Innenwand. Warum soll dort Schimmel entstehen ?
Ein weiterer Punkt:
In einem ungedämmten Altbau ist es oft so, dass die Bewohner ( um Heizkosten zu sparen ) nur Räume heizen, die permanent genutzt werden, während Flur oder Gästetoilette kühl gehalten werden. Auch das fördert Schimmel. Haben sie dagegen eine gedämmte Aussenhülle, so ist das ganze Haus kuschelig.
In einem Punkt stimme ich ihnen hingegen zu. Man muss sich schon überlegen, was ökonomisch Sinn macht. Wenn man viel Geld in eine Dämmung steckt, und anschließend noch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung einbauen lassen soll, dann rechnet sich das ab einem gewissen Punkt schlicht nicht mehr.
Das ist quatsch! Die Feuchtigkeit sammelt sich an Wärmebrücken. Wo Feuchtigkeit mangels Lüftung nicht entweichen kann bildet sich Schimmel. Eine Wärmebrücke bedeutet daher eben
nicht zwangsläufig Schimmel. Ich habe vier sehr gute Bekannte die sich im Bereich Dämmung
gut auskennen. Einer ist Fensterbauer, einer Maurermeister, einer Klemptnermeister und einer
Schornsteinfegermeister. Jeder rät, hinter vorgehaltener Hand,von Dreifachverglasung, Styropordämmung, Solarthermie (rechnet sich nie im Leben) ab. Falls sie ein dermaßen
gedämmtes Haus Ihr eigen nennen, sollte Ihnen aufgefallen sein dass sie ein aktives
Belüftungssystem in Ihrem Haus haben um Schimmelbildung zu vermeiden. Die Feuchtigkeit
kommt nämlich nicht von außen, sondern über den eigenen Körper beim Atmen und schwitzen
in ihr Haus. Ihr Haus braucht daher immer Strom für die Belüftung.
Wärmebrücken haben sie in einem mit Styropor gedämmten Haus aber auch. Und zwar zwischen
Dämmung und Wand. Da kommt das Wasser mit Sicherheit rein und garantiert nie mehr raus. Was dann dazwischen passiert kann sich jeder selber überlegen.
Dass sie in einem Dachgeschosszimmer bei über 30 Grad Aussentemperatur nach ein paar Tagen
immer noch wohlfühlige 20 Grad haben, ohne eine Klimaanlage laufen zu lassen, glaube ich Ihnen jetzt einfach mal nicht. Egal wie sie gedämmt haben.
Was doch jeden verwundern muss ist die Tatsache, dass ein Schimmelproblem an und in den Häusern meistens doch ein Problem der neuen Hausgenerationen (Konstruktionen) ist.
Fassaden die Schimmeln oder algenbefallen wurden, das war früher so gut wie nicht bekannt, heute findet man dieses oft vor . Vorgaben dass z. Teil Mittel gegen Algen und Schimmelbefall von Putzfirmen in die Fassadenputze eingemischt werden müssen, das brauchte auch niemand, es reichte ein einfacher Kalkputz (giftfrei) da kamen weder Algen noch Schimmel.
Schimmel in Innenräumen findet man in älteren Häusern selten, da diese einfach nicht zu Tode abgedichtet wurden, wie die heutigen Häuser, da konnte sich vieles noch automatisch von alleine ausgleichen .
Wer spart denn seine Energiesparmaßnahmen wirklich herein ?
Ein paar Jahre später gilt das ganze dann sowieso als von gestern und veraltet.
Zum Thema ‘rechnen’.
Wie viel Geld spart man, wie viel kostet die Aktion?
Wann ist der ‘Return of Invest’?
Kostet ein Umbau 100000 Euro und spart man 2000 Euro im Jahr Energiekosten lohnt sich die Sache wirtschaftlich nicht. ROI in 30..40 Jahren ist Quatsch. Keine Firma würde solche Invests angehen, Wir Häuslebesitzer werden aber dazu genötigt.
Auch wird die neu eingebaute Technik nicht so robust sein, wie die vorhandene: Lüfter in den Heizkörpern, Solarmodule (80% Wirkungsgrad nach 20 Jahren maximum), Inverter (Lebendauer 8..10 Jahre), Wärmepumpen (die auch noch Wartung brauchen).
Rein wirtschaftlich betrachtet lohnen sich keine 10% der energetischen Sanierungen.
Henry – Sie vergessen, dass Öl und Gas immer teurer werden. Was glauben sie denn, was fossile Energien in 20 Jahren kosten ?
Natürlich ksotet es, wenn ich energetisch saniere – aber kostet nichts tun nichts ?
Herr Windmüller
wenn wir in 20 Jahren immer noch auf die fossile Energien angewiesen sein sollten, dann
wo ist die Energiewende geblieben??? Ob dann Heizöl noch bezahlbar sein wird? Je knapper desto teuerer………gelle?
Mein konkretes Beispiel: 2-Familienhaus, Bj. 1953.
Fassadendämmung und neue Brennwertheizung ergaben Kosten von 29.000 Euro.
(18.000 Fassade, 5000 Gerüst, 6000 Heizung), viel Eigenleistung noch nicht mitberechnet.
Energiekostenerparnis 30…35 %.
Das hört sich toll an, und ist es auch.
In Euro: von 1900 Euro im Jahr auf 1300 Euro im Jahr für Heizung runter.
Bei angenommener Preissteigerung von 10% im Jahr habe ich das Geld in 20 Jahren erst wieder drin.
Rechne ich jetzt noch 3% Zinsen auf die 29.000 Euro drauf, die ich an die Bank abgebe, dann verlängert sich die Zeit nochmals deutlich.
Lohnen tut es sich nicht.
Man muss einfach machen wollen.
Gebe Henry in seinen Berechnungen aus persönlicher Erfahrung recht. Unser Haus ist von ´57, die Zahlen passen! Aber selbst wenn sich das Projekt “wir verpacken unser Haus” erst in 25 Jahren rechnet, haben wir uns dann 25 Jahre deutlich wohler in unserem Haus gefühlt. Wenn man bei 22,5 °C Lufttemperatur nämlich 18°C kalte Wände hat friert man trotzdem.
Wenn man die tolle energetische Sanierung fast geschenkt bekommt, wie dieses “Zukunftshaus”, dann ist natürlich leicht quatschen.
Das dämmen meiner 330 qm Aussenfassade soll mindestens 35.000 EUR kosten. Bei Problemen, die immer auftauchen, natürlich noch mehr. Ich habe mal sehr großzügig eine Ersparnis von 1/3 angerechnet. Dann wäre ich locker 80 bevor ich anfange zu sparen. Bei Aufnahme eines entsprechenden Darlehens sehe ich die Radieschen wahrscheinlich schon von unten bevor sich das amortisiert hat.
Dämmt ihr mal alle schön, damit Öl und Holz für den Rest stabil bleiben. Da feuere ich wenn´s kühl wird lieber den Ofen an. Aber da wird unseren Energiepropheten bestimmt auch noch was einfallen, um das zu erschweren oder zu verhindern (z.B. böser Feinstaub).
Habt ihr mal nach 1 Jahr in die Kanäle einer Lüftungsanlage geschaut? Schimmel und Dreck lässt grüßen. Und dann wird über Allergien lamentiert.
Und mal sehen, welcher Schlaumeier in ein paar Jahren entdeckt, wie schädlich diese Dämmstoffe sind. Denkt mal daran, wie die Dämmstoffe mit Pestiziden und Fungiziden behandelt sind um Pilz- und Algenbewuchs zu verhindern. Dämmstoffe werden übrigens heute schon als Sondermüll verbrannt. Nix Recycling. Und hast irgendwie erst mal Feuchtigkeit drunter, dann Prost Mahlzeit.
Ethernit und Asbest waren damals auch das non plus ultra.
Ob man ein Haus energetisch saniert, muss man selber mit sich ausmachen. Ich habe es zumindest nicht bereut. Es geht nicht allein um Energieeinsparung, das ist nur eine Seite. Ich habe die Schlafzimmer nach Süden raus. Im prallen Sommer konnte man bis zu 27° im Zimmer haben. Da war an Schlaf nicht mehr zu denken. Mit Dämmung komme ich nicht über 20° ( gedämmt nach EnEv 2009 ) In einem gedämmten Haus hat man ein viel angenehmeres Raumklima
Ich bin nicht nur selber Hausbesitzer (BJ 1978) als auch Hausverwalter und habe daher einiger Erfahrung in Kosten/wirtschaftlichem Nutzen von Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Gebäuden.
Meine persönliche Rangliste der wirtschaftlichsten Sanierungsmaßnahmen:
1. neue Heizungsanlage (Brennwert) – Ersparnis zwischen 10 und 25%
2. Austausch Fenster und Türen (falls noch einfachverglast – ein Aufrüsten auf Dreifachverglasung rechnet sich bei Fenstern die weniger als 20 Jahre alt sind m.E. nicht). Haustüren werden im übrigen häufig nicht beachtet – aber alte Alu- oder Holzhaustüren sind eine erhebliche Kältebrücke!
3. Einbau von Außenrolläden (falls nicht bereits vorhanden) – auch auf Dachfenstern – und Dämmung der Rolladenkästen. Ersparnis nicht zu unterschätzen!
4. Dämmung von Dachgeschoßen bzw. Obersten Geschoßdeckendämmung (ggf. Kellerdeckendämmung) – finanziell überschaubare Maßnahme mit direktem Effekt!
5. Photovoltaik. Trotz abnehmender Förderung und einer gerechneten 100% Finanzierung (natürlich muss das Gebäude einen Mindestertrag von 2.500 kw/h (Einfamilienhaus) bringen) Rechnet sich die Maßnahme von Beginn an.
6. Solarthermie, Kaminofen/offener Kamin….
teuerste und die überbewerteste Maßnahme: Fassadendämmung! Wirtschaftlich gesehen (Bsp. von einem von mir verwalteteten Mehrparteienobjekt: Kostenpunkt: ca. 250.000 €. Finanziert werden müsste davon 150.000 € zu ca. 5,25 % (inkl. 2,25% Tilgung). Jährliches Einsparpotenzial ca. 4000 €/Heizöl Stand 2013-Preissteigerung Heizöl sagen wir 10%/Jahr – dann hat sich die Maßnahme nach annähernd 30 Jahren erst rentiert. Erfahrungswerte aus Ein-Dreifamilienhäusern bestätigen dies im übrigen auch. Vor allem weil die Maßnahme alle anderen Maßnahmen zusammen (1.-4.) finanziell weit übersteigt.
Ich rate allen sich zunächst um die Heizungsanlage zu kümmern.
was sind denn :
2.500 kw/h ???
————————
andere reden von :
2.000 kw Jahresheizvebrauch ??
was ist das denn ??
Sehr zutreffende Rangfolge.
Die Sinnhaftigkeit einer Fassadendämmung richtet sich allerdings sehr nach der Ausgangslage. Bei einer nordausgerichteten Betonwand mit wenig Fenstern und genügend Dachüberstand (damit weniger Feuchtegefahr) lohnt sich die Fassadendämmung bestimmt, bei anderen Situationen eben mal mehr, mal weniger.
Heizkörper mit Ventilatoren? Ein bewährtes Prinzip der ungeliebten Nachtspeicherheizungen. Wobei man sich ja schon fragt, warum man heute immer mal wieder liest man solle die Nachtspeicherheizungen durch andere heute trendige Heizmöglichkeiten ersetzen. Öl, Gas, Holz, Kohle? Dann lieber mit Ökostrom.
Ja, Speicheröfen, die sich dann aufladen, wenn der Strom umsonst ist. Leider haben die Stromanbieter ja dafür keine Tarife.
Wir haben 1992 ein Haus aus dem Jahr 1949 gekauft.Es zog durchs Dach unter der Tür durch die Fenster waren undicht und man konnte Heizen wie verrückt es wurde nie Warm.Dann haben wir uns entschlossen 2003 anzubauen und das Haus kommplett zu Sanieren.Neues Dach, neue Heizung, Bad Fußbodenheizung neue Fenster, neue Haustür, Verklinkert,Garagentor mit Dämmung usw,wer da noch sagt es lohnt sich nicht, der Erntet unverständnis .Nicht nur die Heizkosten liegen nur noch bei einem drittel von damals auch im Sommer(wenn wir einen haben) brauchen wir keine Klimageräte oder Ventilatoren.Das gesamte Wohngefühl ist erstklassig geworden ,die Kinder bringen gerne Freunde mit, denen unser “Zuhause” super gefällt,alleine das macht stolz,ohne den Finanzillen hintergrund.
Hallo, ich habe auch ein Haus Bj.1966, seit 20 Jahren versuche ich die Energiekosten in Griff zu bekommen. Mit den bisher geleisteten Investitionen hätte ich bereits 2 neue Häuser bauen können. Nicht nur, das die Massnahmen viel Geld kosten, sondern auch die Kreditzinsen hierzu kräftig beitragen. Desweiteren fallen auch hohe “Demontagekosten” für die Demontage an.
Ich selbst würde nicht mehr versuchen, ein altes Haus auf aktuellen Energiestandart bringen zu wollen. Ich emphehle jedem, genau prüfen zu lassen, ob sich eine Sanierung rechnerisch lohnt. Besonders sind die Immobilienhändler zu beachten, die versuchen alte “Bruchbuden” zu vergolden (Betongold). Bevor jemand ein Haus erwirbt oder ein ates Haus renovieren will, sollte die Kosten für einen Gutachter ausgeben, um einen realen Überblick zu bekommen. Meine Erfahrung teile ich mit anderen, die ähnliches erlebt haben. Nur einer in der Nachbarschaft hat es richtig gemacht, im Garten ein neues Haus gebaut und dann das alte Abgerissen. Der hat ein modernes Haus, mit überschaubaren Kosten, aktuellen Standart, keine Überaschungen bei seinen Reparaturversuchen und die nächsten Jahre keine weiteren ungeplanten Ausgaben. Ich rate jeden davon ab, ein altes Haus zu kaufen oder versuchen zu renovieren. Festzustellen ist, das alle Renovierungsaktionen hinter der Zeit herlaufen. Bis eine Massnahme geplant, durchgeführt und abgeschlossen ist, ist diese bereits veraltet. Die Gesetze unseres Staates ändern sich schneller, als man sie finanzieren kann.
Gruß. Berthold
Nicht zu machen mit alte Haus weg reissen dann neu Bauen spart Nerven und Energie sparen.
Besser als leben lang umbauen !!!
Also ich finde die Idee mit dem Zukunftshaus sehr gut.
Wir werden halt in Sachen Technik immer weiter vorangehen.
Das einzige Problem ist, dass das Haus bestimmt eine Menge Geld kostet.
Wenn ich so einen Film sehe, dann frage ich mich wem der nützen soll. Ohne jede Angabe von einer Kostennutzungsrechnung ist das einfach nicht seriös.
Mein erstes Haus selbst gebaut 1979/80 hab ich letztes Jahr verkauft. Ein wirtschaftliche energetische Sanierung war nicht zu machen – oder nur mit einem Aufwand der unter30-40J. nicht zu amortisieren wäre.
Jetzt haben wir nochmals gebaut – Holzhaus nahe am PH Standard.
Hier macht wohne wieder Spaß. Im Sommer wie im Winter, denn Dämmung, Luft- und Winddichtigkeit sind die erste Voraussetzung für ein angenehmes Wohnklima.
Gegen vernünftige Fenster und ein gedämmtes dach ist nichts einzuwenden. Aber der ganze Trend, die alten Häuser in Styropor-Jacken einzupacken, ist nichts als ein verdecktes Konjunkturprogramm. Für den Eigentümer rechnet sich das nur dann, wenn er es auf einen Mieter Umlegen kann. Ansonsten ist hier fast alles zum Lüften dieser Thermoskannen bereits gesagt worden, bis auf einen Aspekt vielleicht. Die Styroporschicht dämmt auch die Wärme von Aussen ab, denn auch im Winter scheint die Sonne gelegentlich.
Die Styropor, Dämmungen sind das Asbest des neuen Jahrtausneds.
Ich kann mich vielen Vorrednern anschliessen. Wir haben ein Zweifamilienhaus (BJ 1964), Heizkosten ca. 3.500 Liter pro Jahr für heizen und Warmwasser beider Wohneinheiten. Über eine Außendämmung haben wir zwar nachgedacht, allerdings haben un viele Handwerker davon abgeraten. Wir werden nunmehr punktuell ansetzen.
1) Dachboden isolieren (binnen 2-3 Jahren)
2) Heizung wird noch gut 10 Jahre halten, danach ein Multibrenner oder ein Blockheizkraftwerk (> 10 Jahre)
3) Die Heizungsrohre im Keller werden wir neu isolieren, sobald wir die Wasserleitungen tauschen (wahrscheinlich binnen der nächsten 5-6 Jahre)
4) Elektrotechnik wird sukkzessive umgestellt auf Präsenzmelder und komplett auf LED Technik umgestellt (binnen 1-2 Jahre)
Fazit: An einem Haus hat man immer etwas zu tun und in einer Hauruck Aktion (alles auf einmal) zahlt man mehr oder weniger nur drauf. Sofern Geld keine Rolle spielt und man sein Gewissen beruhigen will mag das OK sein, ansonsten lohnen sich Maßnahmen nur wenn man die Altanlagen so oder so ersetzen muss. Viele Maßnahmen sind nur Geldschneierei und haben weder was mit Ökologie noch mit gesundem Menschenverstand zu tun. Ökologisch sinnvoll wäre es nur wenn man die Herstellungs- udn Entsorgungskosten mit reinrechnet, aber das machen die meisten Gutmenschen nicht. Was wirklich spart ist die Umstellung auf LED Technik. Die gute alte Glühlampe mit 60 Watt gegen LED Technik mit 6-10 Watt austauschen (da kann sich jeder selber die Einspareffekte ausrechnen) – Dämmung Dachboden und Kellerdecke lohnt sich auch, da relativ kostengünstig wenn man viel selber machen kann. Austausch Heizanlage auf einen akuellen Stand muss man so oder so, sofern die Altanlage fällig ist, vorher ist es sinnlos…
Ich wünsche den Dämmungsfanatikern und Niedrigenergieenthusiasten viel Spass, jeder soll machen was er will und der Staat soll sich gefälligst aus meinem Eigentum raushalten oder mir ökologisch udn ökonomisch die Vorteile aufzeigen und mich nicht zu sinnlosen und überteuerten Maßnahmen zwingen.
Der Beitrag von tc999 ist der Beste, speziell sein letzter Absatz. Bin Eigentümer eines Doppelhauses in Eigenarbeit erstellt (1974 erster Teil, 2007bis2010 zweite Hälfte komplett erneuert). Da wärme nach oben steigt, ist es sehr wichtig, dass nach oben mindestens 20cm, besser 30cm Isolierung vorhanden sind. Werde 2014 noch mit Hlfe der Sonne 2x400Ltr Waser erwärmen und damit in der Übergangszeit auch heizen.
Bei einem geschätzten Investitionsvolumen von rd. 500.000 € wäre es effizienter gewesen den 60 er Jahre Altbau abzureissen und neu zu bauen. Solche “Vorzeigemodelle” entwickelt in NRW normalerweise nur die SPD. Es spricht für sich selbst, dass der Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH noch im Amt ist.
Hallo Herr Bückhans,
mit dem „RWE Zukunftshaus“ zeigen wir, wie jeder von uns Energie sparen, sinnvoll sanieren und dabei seinen Wohnkomfort durch clevere Technik erhöhen kann. Bei der Sanierung einer Bestandsimmobilie zum Plus-Energiehaus wurden die neuesten Produkte von RWE eingebaut und mit Technologien führender Hersteller kombiniert, die zum Teil gerade erst auf den Markt gekommen sind. Die Kombination der Technologien zu einem funktionierenden Gesamtsystem war eine Herausforderung, die zurzeit noch nicht wirtschaftlich, aber auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz eine wichtige Erfahrung für uns ist. Dabei haben wir uns bewusst dafür entschieden, keinen Neubau zu realisieren, sondern ein Bestandsgebäude zu sanieren. Denn 75 Prozent aller Wohngebäude in Deutschland sind älter als 30 Jahre und müssten saniert werden. Wir wollen Energie-Konzepte entwickeln, die auf den Gebäudebestand in Deutschland übertragbar sind. Die Kosten werden von RWE, weiteren 30 Wirtschaftspartnern sowie der Familie selbst getragen.
“Denn 75 Prozent aller Wohngebäude in Deutschland sind älter als 30 Jahre und müssten saniert werden. Wir wollen Energie-Konzepte entwickeln, die auf den Gebäudebestand in Deutschland übertragbar sind. ”
Sollte problematisch werden, wenn ich annehme, dass diese Häuser jetzt schon eine Wandstärke von 35-45 cm (unverkleidet) haben. Ob sich diese 75 Prozent Eigentümer auch diese Maßnahmen
leisten können? Ob das, DAS Konzept sein sollte….. Als Einzelprojekt ja, aber übertragbar auf
75 Prozent aller Wohngebäude?
hallo thomas .schreib einfach ´kältebrücke ´und dann stimmt deien aussage. schimmel entsteht niemals durch von dir so genannte ´wärembrücken ´…,du hast es auch unterlassen, dem leswr zu erklären,was das eigentlich ist.in jedem dfall entsteht schimmel an der innenseite einer aussenwand,we n dort eine kältebrücke , z.b. wgn.durchregendes monier-eisen oder schäden im putz oder (metall-)verankerlungen) vorliegt.
-3 fach verglaste Fenster
-neue Haustür
-Lüftungsanlage
-Geschossdeckendämmung
-hydraulischer Abgleich
-neue Heizungsanlage
Fertighaus Baujahr 1980. Ölverbrauch um 51 % reduziert. So einfach ist das und da geht sicherlich noch mehr !
Wenn wir hier über Energie sprechen vergesst bitte nicht den Faktor STROM.
Jeder hat Abends Licht brennen und je nach moderne Lampe sind hier bis zu 8 – 16 Birnen verbaut.
Spots mit je 25 Watt ergeben mal eben ganz schnell 0,2 – 0,4 kwh ( nur ein Raum )
das ganze mit weiteren Lichtern ( Aussen / Küche …. ) ergibt mal schnell 0,8 – 1 Kwh die Stunde.
bei 2 – 4 Stunden Täglich Licht ist man fix im Jahr auf 700 Kwh
Nutze man einfach LED und somit kommt man je nach Spot nur noch auf 1/10 des Verbrauchs und die Anschaffung ist nach einem Jahr schon bereits zu 100% raus.
Habe hier bereits viel viel Geld sparen können. Es sind oft die kleinen Dinge die große Ersparnis bringen und den Restlichen Textern kann man fast allen zum Teil recht geben. Ich renoviere bereits seit 15 Jahren Häuser in allen Bereichen und hierzu kann man in der Regel nur sagen das step für step immer nur da renoviert werden sollte bei den Stellen wo es ohne hin schon nötig ist. Mit Zins und investition ist es ansonsten kaum bis GAR NICHT lohnenswert. Dann lieber das haus für 50.000 Euro weniger verkaufen und ein neues Haus auf ABSOLUT TOP Zustand neu erstellen.
Leider ist renoviernug immer wieder Kostentechnisch nicht zu empfehlen, wenn dann nur da man an seinem Objekt hängt oder es durch gewisse gegenheiten wirklich notwendig ist. Altbauten als Beispiel haben oft gar- fast gar keine Dämmnug im Dach, solch Missstände sollten natürlich sofort ausgebessert werden
Hallo Christian,
die Beleuchtung wird fast immer überschätzt, sie macht nur 10 % des Stromverbrauchs aus. In der Küche wird viel mehr Energie verbraucht. Der alte Kühlschrank, der 10 h täglich läuft, der alte Gefrierschrank, der sogar 12 h täglich läuft, der schlecht isolierte Backofen, Edelstahltöpfe auf Infrarotplatten, usw.. Ich habe meinen 20 Jahre alten Kühlschrank und den genauso alten Gefrierschrank durch durch A+, bzw. A++ Geräte ersetzt und spare seitdem 1,5 kWh täglich.
Ich wohne n einem RMH aus den 20er Jahren- Vorderseite 80er Jahre Alu-Doppelverglasung, verkinkert, Rückseite Einfachverglaung (Holz), unverputztes 32 cm Mauerwerk. 80qm Wohnfläche, Dach und Keller nicht ausgebaut. Heizung: drei Gas-Einzelöfen aus den 80er Jahren, 1x Gas-Durchlauferhitzer (Bad), einer mit Strom für die Küche.
Laut Energieberater darf ich für das ‘pimpen’ des Hauses mit einem Betrag von grob 120.000 Euro rechnen. Er hat mir unter der Hand von jeglichen Maßnahmen abgeraten.
a.) so teuer können Gas und Strom nicht werden, das sich das ansatzweise rechnet
b.) wäre man an das Haus gebunden, da man bei einem Verkauf einen erheblichen Verlust machen würde bzw. ein billiges sanierungsbedürftiges Haus geht besser weg, als ein saniertes teures Haus.
Einige100 Meter weiter steht seit langem ein saniertes RMH (mit Wärmedämmung, Isolierverlasung etc.) zum Kauf- 130qm für 115.000 Euro.
Da tausche ich doch lieber nur das Nötigste aus.
Wir haben 2001 unser Haus energetisch saniert (Aufdachdämmung 20 cm; Außenwanddämmung 10 cm Steinwolle; neue Fenster; Solarwarmwasseraufbereitung) und sind mit dem geringen Energiebedarf (ca. 70 kwh/m2) und dem Wohnkomfort äußerst zufrieden. Den Einspareffekt/ die Effizienz der Maßnahmen können wir nicht beurteilen, da das Nutzerverhalten sich komplett verändert hat (junge Familie statt alter Dame bewohnt das Haus). Wir haben kein Schimmelproblem (was oft befürchtet wird) und können Sanierungsmaßnahmen nur empfehlen.
SF:
Es ist schon interessant wie man heute mit Energie um sich schmeißt! Demnächst gibt es Häuser die können ihren Nachbarn auch noch versorgen! Man rechnet heute immer nur die Ersparnis nachdem alles sauber isoliert ist, neue Fenster eingebaut und alles auf den neuesten Stand gebracht wurde.
Die Energie-Rechnung für die Produktion des Neuen und auch für die Entsorgung der alten Dinge wird nie mitgerechnet. Ich seh ein Haus wie ein Mensch! Wenn ein Haus nicht mehr atmen darf weil es total zugedämmt mit Styropor wurde, stirbt es langsam wenn nicht teure Maßnahmen wie Lüftung eingebaut wird! Einem Menschen geht es genauso wenn er keine Luft mehr zum atmen hat.
Es ist grundsätzlich Richtig Energie einzusparen, aber dann lasst uns dort Energie produzieren wo sie auch benötigt wird und nicht erst einmal um die Welt zu schicken bis sie mit vielen Verlusten bei einem ankommt! Hier spart man Energie ein und der Preis für diese ist auch wieder für jeden bezahlbar, auch wenn er etwas mehr wie ein Neubau benötigt.
Ich bin Heizugsbaumeister und muß mich manchmal sehr wundern wie viel bei uns schön gerechnet wird.
An Steffen Frank und an Alle:
Grundsätzlich: Energie kann man nicht produzieren!!!
Ein physikalisches Grundkonzept ist, dass keine Energie erzeugt werden kann, ebenso, wie Energie nicht verloren gehen kann. Energie kann immer nur umgewandelt werden!!! , z. B. – elektrische Energie in Wärmeenergie, kinetische Energie in elektrische Energie – immer aber wie es der erste Satz der Energieerhaltung definiert.
Als Verluste werden dabei immer die Energieanteile bezeichnet, welche nicht genutzt werden können (z. B. die Reibung in den Turbinen der Wasserkraftwerke oder auch die Wärmeverluste eines Gebäudes etc.) – obwohl diese sog. Verluste, energetisch gesehen, keine Verluste sind, sondern nur eine andere Energieform als gewünscht.
Zum sog. Plus-Energiehaus:
Es mag wohl sein, dass im Endergebnis ein in sich abgeschlossenes System (das Haus selbst, so wie es nach Abschluss seiner Herstellung da steht und ab dem ersten Tag seiner Nutzung so konzipiert sein kann) so konzipiert sein kann, dass sich über den Jahresgang hinweg die diesem System zugeführten Energiemengen und die abgeführten Energiemengen ausgleichen.
Dies setzt aber voraus, dass – energetisch gesehen – das System Haus genau dem umgebenden System entsprechen müsste. Dies ist aber keinesfalls so.
So wären z. B. auch beim sog. Plus-Energiehaus für die Gesamtenergiebilanz des Systems Plus-Energiehaus alle “Energieaufwendungen” für die Herstellung – diese sind übrigens erheblich und wären allein schon mit Blick auf die Klimabetrachtung zwangsläufig immer mit einzubeziehen!!! – mit zu berücksichtigen.
Weiterhin kann ein System (hier das sog. Plus-Energiehaus) nur die einmal in das System hineingetragenen Energiemengen speichern oder diese in diesem System in andere Energieformen umwandeln um sie zum gegebenen Zeitpunkt (z. B. im Winter über die Strahlungsflächen) an das umgebende System wieder abzugeben. Zum Thema “Energieerzeugung siehe oben.
Allein schon aus diesem Grund ist die Bezeichnung Plus-Energiehaus grundsätzlich falsch!!!
Der Begriff Plus-Energiehaus sollte deshalb einfach nicht mehr genutzt werden, da er in mehrfacher Hinsicht irreführend ist.
Ich bewohne übrigens ein freistehendes Einfamilienhaus (Fertigteilhaus mit ca. 145 m² Wohnfläche nach DIN, Baujahr 1997), mit Keller ohne Erker und ohne Dachgaupen und mit moderner Heizungsanlage (Brennwerttechnik mit Fußbodenheizung). Der Gasverbrauch beträgt jährlich ca. 1.000 m³, mit TWW-Bereitung erfolgt mit Gas und der Geschirrspüler hat einen WW-Anschluss, Die Dachflächen habe ich unter Beachtung der bauphysikalischen Bedingungen maximal wärmegedämmt. Ebenso bereits beim Bau habe ich entsprechende Vorkehrungen für die Nachrüstung der zum damaligen Zeitpunkt noch in den Kinderschuhen steckenden Solartechnik (thermisch und elektrisch) geschaffen, um diese zu einem erwarteten wirtschaftlich sinnvollem Zeitpunkt ohne zusätzliche Aufwendungen am Haus nachrüsten zu können. Alle bisher von mir unternommenen Versuche, die Energiekosten auf diese Weise weiter zu senken, endeten mit realen Amortisationsergebnissen von z. T. über 30 Jahren. Von sog. Energievertretern sind mir für die gleichen Maßnahmen übrigens Amortisationszeiten von bis unter 5 Jahren “vorgerechnet” worden. Paradox ist dabei, das in jedem Fall sich diese z. T. aggressiv auf Verkauf orientierten “Fachleute” nicht mehr gemeldet haben, nachdem ich darum gebeten hatte, ihre mir vorgelegten Berechnungen auf Realitätsnähe hin zu korrigieren und entsprechend zu erklären.
Aus langjähriger Erfahrung kann ich sagen, dass das Thema Kosteneinsparung für den Hausbesitzer außerordentlich komplex und bedeutend ist,
Aus diesem Grund sollte sehr viel Wert auf Seriosität bei diesem Thema gelegt werden.
Ein “Plus-Energiehaus” kann aber dazu keinen Beitrag leisten, denn dieses ist nicht real, auch wenn man es gern so benennen möchte.
Was für ein absolut geistloser Schwachsinn wird uns da von einem Unternehmen untergejubelt, das eigentlich gar kein Interesse daran hat, das wir Energie sparen. Welcher Betriebswirt hat denn da jeden Funken des gesunden Menschenverstandes verloren. Bei den Kosten/Nutzen Berechnung wohl die Investition vergessen. Welcher Hausbesitzer soll sich sowas leisten können, wenn er noch in der Finanzierung des Kaufes festhängt? Selbst wenn man nur einen Teil der hier gemachten Investitionen tätigt muss man wohl noch 75 Jahre leben um den Ausgleich zu erfahren. Wirklich schön wie hier die Leute verdummt werden, den Bauunternehmen tausende Euros in den Rachen zu werfen. Es wird nicht mehr Neu gebaut, also ran an die Kohlen der jetzigen Hausbesitzer. RWE kann weiterhin mit ihren Saubere-Weste-Image punkten. Wir wollen ja nicht so viel Geld an euch Kunden verdienen, wir zeigen euch mal was möglich ist. Da kommt ein einfach nur die Galle hoch wenn man sieht wie da der Bürger mal wieder für blöd verkauft wird. Es gibt diverse Gutachten das solch total übertriebenen Maßnahmen ( z.B. nur Fassadendämmung) sich überhaupt nicht rechnen und die alte Bausubstanz schädigen, abgesehen von der Brandgefahr solcher Styroporschachteln. Nehmen wir an Okalhaus wird rundrum neu gedämmt, Kosten 20000 Euro, Einsparung im Jahr circa 400 Euro Heizoel dauert das 50 Jahre bis es sich wirklich rechnet. Dann dämmen wir noch das Dach neu, weil uns langweilig ist und wir zu viel Geld haben sparen wir noch einmal 200 Euro geben aber dafür auch noch mal 20.000 Euro aus dann hat es sich schon nach 66 Jahren amortisiert. Für die 40.000 Euro bekommt man aber auch 44.000 Liter Heizöl
dafür kann man auch knapp 30 Jahre heizen. Ich bin jetzt 45, Die Wahrscheinlichkeit das ich 95 werde halte ich für eher gering, das ich evtl. 85 Jahre alt werde ist um Einiges höher, also werde ich lieber 44.000 Liter Heizöl verballern, mir 40.000 Euro Investitionen sparen und gut ist es.
Ich gebe Ihnen völlig Recht und teile Ihre Ansichten in vielen Punkten.
Bei all diesen Ansätzen vergessen wir den Menschen mit seinen Möglichkeiten. Steht hier nicht das Abzocken im Vordergrund? Die Frage nach dem Energieeinsatz zur Herstellung all dieser angeblich energieeinsparenden Technik wird nicht beantwortet, ebenso die Verschwendung bereits vorhandener Materialien. Vernichtung von Sondermüll in Verbrennungsanlagen mit enormen Energieaufwand. Wir sollen uns Dinge leisten, die wir uns nicht leisten können und vergessen die unendlich wichtigeren Probleme der Menschheit. Und das auch bei uns. Was passiert wenn Stürme und gewaltige Regenmassen so zunehmen, wie prognostiziert und anzunehmen ist. Dann ist ein Großteil der bestehenden Häuser und Gebäude nicht dafür Ausgerüstet dies schadlos zu überstehen. Man wird aufs Neue investieren müssen, in sichere Dachkonstruktionen und Regenableitungssysteme, in Außenwanddämmung die Tennisballgroßen Hagelkörnern widersteht und all das gibt es dann von den Energieriesen, die an all dem verdienen und uns raten worauf es ankommt um Energie zu sparen.
Wir verlieren nicht nur endlos unser erarbeitetes Geld, sondern langsam auch jegliche Realität. Ein Phänomen der intelligentesten Spezie dieses Erdballs.
Hallo Herr Maaß, vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir können nachvollziehen, dass Sie Zweifel an der Wirtschaftlichkeit des Projektes haben. Um Ihnen und anderen Lesern die Ziele des Projektes Zukunftshauses verständlicher zu erklären, haben wir die Infobox zum Beitrag aktualisiert. Schauen Sie doch gleich einmal nach! Viele Grüße aus der Redaktion!
Wenn das die Zukunft sein soll,dann geht da etwas verloren.
Das Nachdenken über das Wohnen,Umweltbewußtsein,und
der Umgang mit Wohnen überhaupt.
RWE setzt sich dafür ein ? So ,so , ein Konzern ,der davon lebt Energie zu verkaufen und dafür sorgt das wir auch weiterhin Energie verbrauchen und sie auch bezahlen.
Wäre die Zukunft nicht darüber nachzudenken, was wir aus der Vergangenheit lernen können,über unser Lebensverhalten,und wie wir Häuser anders bauen?
Über zukünftige Menschenwanderungen und wie der Rest der Menschheit lebt?
Hier werden sehr grosse Beträge zur sog. energetischen Sanierung ausgegeben.
Es fehlt die Angabe der Kosten.
Wenn ich mir so ansehen was hier alles gemacht wurde.
Dach neu eindecken und teilweise Dachstuhl neu erstellen
tragende Wände rausreissen
Kellerwände ausgraben abdichten und dämmen sowie vieles mehr.Stellt sich die Frage ob es nicht kostengünstiger gewesen wäre abreissen und neu bauen.in Solararchitektur d.h Wohnräume nach Süden bad Treppe etc nach Norden ausrichten.
Das Haus hat sein Gesicht verloren.
Ich selbst wohne in einem Haus Baujahr 1923 mit ca 210 m2 beheizter Fläche.
Verbrauch ca 2500 l Heizöl / jahr
Ich habe vor 12 Jahren eine thermische Solaranlage auf das Dach gesetzt und die Fenster gegen Thermofenster (2glas) getauscht.Kellerdecke und Dachgeschossdecke mit 12 cm gedämmt.
keine Wärmedämmung an der Fassade.(Fassade wäre verhunzt, Steingewänder etc)
Rechne ich für den m2 Fassadendämmung ca 100.-€ (ist niedrig)so komme ich auf Kosten von ca 35 000.- €
Einsparung max 30 % = 750 l Heizöl
bei einem Preis von 1,50 € (!!) pro liter wären dies 1125.-€ / jahr
Amortisierungszeit wäre dann ca 31 Jahre.oh wehh.
Permanent sollen auch noch die letzten 3% gespart werden, wobei die letzten 3% mehr kosten als einfache Maßnahmen am Anfang. Die Kosten sind zum einen Geld aber auch fragwürdige ökologische Maßnahmen. EPS ist nicht sicher wenn es um Brandschutz geht. Brennt eine gedämmte Fassade bleibt nur noch der kontrollierte Brand durch die Feuerwehr (Löschen kann man vergessen). Die giftigen Gase entstehen sollten nicht vergessen werden. Bauphysikalisch ist eine EPS-Dämmung zweifelhaft.
Die Abschaffung der Glühbirne ist ebenfalls unsinn. Zum einen haben wir uns massenhaft Quecksilber mit Energiesparlampen ins Haus geholt zum anderen ist der Wirkungsgrad der Glühbirne deutlich höher. Denn in Deutschland brauchen wir Licht wenn es kalt ist. Also heizen Glühbirnen den Wohnraum mit. In Aussenbereichen haben die meisten schon vor dem Glühlampenverbot Energiespartechnik eingesetzt.
Zum anderen muss bei allen Maßnahmen immer berücksichtigt werden, wieviel Energie die Erstellung der Spargeräte kostet und was für die Entsorgung aufgewand werden muss.
dieses ganze Dämmen ist ja schön und gut aber die Häuser atmen immer weniger bis gar nicht mehr und man wundert sich das sie Innen anfangen zu Schimmeln.
Dreifach Verglasung heißt – ich muss in der Übergangszeit mehr heizen da die Sonnenwärme nicht rein kann.
Lieber Herr Schulz,
in der zitierten Übergangszeit geht die Sonne im Südosten auf
und im Südwesten unter (wenn nicht ohnehin Bewölkung vorliegt).
Fenster an Ost-, West- und vor allem Nordfassaden sollten daher immer
in 3-S-Glas ausgeführt sein (U-Werte 0,7 oder besser). Bei GENAUER Südausrichtung
kann man bei 1.1er Zweischeiben-Glas bleiben. Die Energie- und Licht-Bilanz ist etwas
besser als bei 3-S-Glas. Dann sollte aber auch sommerliche Verschattung vorhanden sein.
Im Übrigen: Glasscheiben “atmen” NICHT, egal ob als Einzelscheibe oder 3-S-Glas.
Luftaustausch geht nur über Lücken und Risse, aber niemals DURCH Glasflächen.
Pahhh-als ob das Rad HEUTE neu erfunden worden wäre.Ein Konzern wie RWE mit
Laboren und Forschungs Know How.
Habe mein Haus (altes Bauernhaus BJ 1871)ab 1997 schon in so ein Ding umgebaut.
Mit relativ”wenigen” Tausend Euro Ständerwerk Außenmauern innen angebracht.
Mit selbstbaufreundlichem Polystyrol gefüllt (48cm-WärmedWert 0,08)in Sandwich
OSB Diffussionsoffen.Da PassivFenster damals Superteuer einfach Wärmeschutzfenster
aus Sonderangebot doppelt inneinander,wie Spätmittelalter(Uf ca 0.65).Bessere Dichtheit
und Einbruchschutz als Bonus.Kontrollierte Lüftung von EnevAir-Solarthermie Kombispeicher
850/150L und ab 2001 dann Photovoltaik Fassade 4,2Kw und danach Dach 3,1Kw.
Restwärmeheizung über Infrarotelektromini`s .Plusenergie fertig.Wenige Tausend KW Strom für
Heizen/Warmwasser/Haushaltsstrom,die überschüssig produziert werden.
Und das vor +-15 Jahren und als ungelernter Laie.
Einfach etwas Denken!!!
Wenn Ich dann noch den Nachmachhinweis von diesem Herrn für die V.I.P´S sehe,die einfach
an die Decke oder irgendwo an die Wand geklebt wurden.Ohne Extrastruktur bzw Materialvorbau
wie zb unter den Estrich o. hinter 5cm Multipor,frage Ich mich ob die Bewohner in wenigen
Jahren noch wissen,das jedes Bohren für Lampe/Bilder/Handtuchstange die ultrateuren
Vacuumplatten und deren Isowirkung zerstört.Ein “Supertip” für alle-vor allem die,die eben
nicht so viel Geld für`s Sanieren haben um das wieder in Ordnung zu bringen.Das zeigt wie
abgehoben solche “Spezialisten” manchmal sind.
Das Besondere bei allen diesen Betrachtungen ist, dass, bei aller gebotenen Wirtschaftlichkeit einer Maßnahme, ständig der Begriff Ökologie ins Spiel kommt. So macht man sich ein gutes Gewissen. Ökologie muss aber stets die Energiegesamtbilanz mit einschließen. Die ganze Energiekette. Von der Produktion, Fracht und spätere Verwertung. Ökologie sollte aber auch späteren Sondermüll vermeiden. Wäre ja noch schöner. Da würde ja keiner mehr was verkaufen. So dumm sind wir doch nicht. Oder?
Argument “Ökologisch bauen” verliert seine Berechtigung, wenn so vieles von dem ganzen “ökologischen” schon heute als Sondermüll zählt. Da interessiert aber niemanden. Das schimpfen wir lieber auf die Politiker die im 4-Jahresrhythmus denken und handeln und hinterlassen dafür selbst unseren Kindern den Sondermüll. Alles ökologisch. Tatsächlich? Und Styropor an der Fassade ist echt gaga. Und was besseres will sich keiner leisten. Und wer es nicht glaubt und tatsächlich ökologisch entscheiden möchte, der muss nur den nächsten Bauschuttentsorger fragen. Oder besser nicht. Man möchte sein gutes ökologisches Gewissen der Energieeinsparung doch lieber behalten.
Es macht fast wütend, welcher Schwachsinn uns als angeblicher Umweltschutz zugemutet wird !
Ich konnte vor Jahren meine Spiegelreflexausrüstung im Wert von ca. 3500 DM in die Vitrine stellen weil die (hermetisch dichten !) Quecksilberoxyd-Knopfzellen nicht mehr hergestellt werden durften.
Statt dessen wird das Quecksilber nun per Gesetz im zerbrechlichen (!) Glasrohr in jedes Kinderzimmer gebracht.
(Für die Knopfzellen hätte man ja ein Pfandsystem einführen können!)
Die Abwärme der Glühbirne geht ja in die Heizbilanz ein, was stets unerwähnt blieb. Zudem ist sie problemlos herstell- und entsorgbar, während die “Energiespar”-Lampen – bzw. das was noch nicht in die Umwelt gelangt ist durch halb Europa gekarrt wird. Vom miserablen Lichtspektrum und HF-Elektrosmog ganz abgesehen.
Wirklich sinnvoll und OHNE KOSTEN und SOFORT umsetzbar wäre es zum Beispiel, wenn all diese Matratzenmärkte ihre Tag- und Nacht-Dauerbeleuchtung der Schaufenster mal abschalten würden, und alle diese “Geiz-ist-geil” und “Ich-bin-doch-nicht-blöd” – Ketten nicht 150 Fernseher pro Filiale ständig laufen lassen müssten – aber sprich’ doch mal einen Filialleiter oder gar einen Politiker DARAUF an – dann merkt man sehr schnell, dass das alles nur Lippenbekenntnisse sind ! Es geht garnicht um Umweltschutz – es geht ausschliesslich darum, die Profite zu maximieren …
Und wo wird denn heute noch ein Konsumprodukt repariert ?
…was RWE hier als “VORWEGGEHEN” schön redet, liegt bei ELV, Conrad und Konsorten schon lange im Regal.
Wie haben ein Haus von 1908 (!) mit über 300m² Wohnfläche. Die Stadt Krefeld würde das Haus lieber gestern als Heute unter Denkmalschutz stellen, aber wir sehen keinen Vorteil darin.
Wenn man alles nur durch die “Energie-Lupe” sieht, bleiben andere wesentliche Dinge unbeachtet.
– Ein solches Haus kann man nicht einfach von aussen dämmen!
– Das Haus hat 45cm starke Aussenmauern, die muss man erst mal aufheizen, bevor die arbeiten können.
– Durch Einsatz unsichtbarer und via funk gesteuerter Regler konnten wir den Heiz-Energieverbrauch um 25% senken. Und das beste? Die Software gibt es kostenlos im Internet, und verwendet die genannten ELV Hardware komponenten. Die Steuer-Zentrale ist unsere Fritz-Box, die eh 24h am Tag läuft.
Tja, leibe Leute von RWE… wenn euch mal interessiert wie man so was “richtig” macht, dann kommt doch mal vorbei.
Dipl.-Ing. E-Technik
Ralf Grafe
http://www.m1n1.de
Ich lese immer wieder über “atmende Häuser”, die durch eine EPS-Dämmung am Atmen gehindert werden. Da darf man nur hoffen, dass es nicht so stark regnet und das Wasser von außen in die Räume “hineingeatmet” wird. Ist es nicht so, dass vorallem der Putz für einen Ausgleich der Luftfeuchte sorgt?
Ich will nicht wirklich wissen, ob es sich finanziell für mich lohnt, aber ich möchte nicht 40000L Öl “verballern” und in die Umwelt blasen, wenn es mit vertretbarem Aufwand auch anders geht. Durch den Ersatz des Ölofens durch ein Gas-Brennwertgerät, dem Austausch der alten Einglasfenster durch moderne Holzfenster und, jawohl ich habe es getan, einer Fassadendämmung in Mineralwolle und Lärchenbrettern/Buchenschindeln kann ich doch einiges einsparen und fühle mich viel wohler.
Und ein anderer Aspekt ist auch nicht zu verachten, dass man als Selbermacher immer wieder stolz auf seine Arbeit ist.
Das Thema Energiesparleuchten ist ja auch schon erwähnt worden. Ich entsorge nur diejenigen, die defekt sind und ersetze sie durch LED (mit LED kann man allerdings nicht heizen :). Wenn das jeder so macht, sind sie bald verschwunden.
Die Initiative der RWE zeigt (im Rahmen der Möglichkeiten dieses Hauses), was heutzutage geht und auch sehr deutlich, was noch unausgereift ist. Dafür vielen Dank.
Das vorgestellte Haus ist eine Technologiestudie und von daher sind die angegebenen Kosten und die eingesetzten Technologien logischerweise von geringer Praxisrelevanz.
Viele Eigentümer haben aufgrund der Lage (Berge, Wald, Nachbarbebaung) weder die Möglichkeit, die Sonnenenergie effizient zu nutzen, noch Erdwärme (Felsboden etc.). Hier bleibt möglichst effektive “Primär”energie-Nutzung und somit – wo es sich rechnet – Dämmung der einzig sinnvolle Weg zur Energieeinsparung. Evtl. werden Nachtspeicheröfen als “Windspeicheröfen” wieder interessant. Vllt. wäre das ein neues Geschäftsmodell für die RWE?
Schöne Altbauhäuser wird man kaum – selbst wenn es erlaubt und sinnvoll wäre – mit 30cm Dämmplatten verschandeln wollen. Leider sind hochwirksame Dämmplatten noch extrem teuer, da kann man nur hoffen, dass die Weiterentwicklung der Technologie auch irgendwann zu Preissenkungen führt.
Ich habe in unser ca. 1907 gebautes Haus (36er-Ziegelwände) neue 3-fach verglaste PH-Fenster eingebaut und halte nach den ersten Jahren die Warnungen vor solchen Fenstern (Luftdicht, Schimmelbildung…) für ausgemachten Blödsinn oder sogar Panikmache der Fensterindustrie, die in ein paar Jahren dann vllt. die aktuell eingebauten 2-fach-Fenster wieder ersetzen will. Selbstverständlich muss man Räume, in denen sich Menschen oder Tiere aufhalten, schon wegen des Geruchs täglich oder wenigstens alle 3 Tage ordentlich Lüften. Bzw. das kleine Bad nach dem Duschen. Dann aber ist das Raumklima absolut top, auch wenn die Außen-Temperatur bei -30°C liegt.
Falls es Probleme gibt, liegen die in der Wand. Natürlich ist es sinnlos, solche Fenster in eine Ramadose einzubauen. Ansonsten kann ich es nur empfehlen, den verhältnismässig geringen Aufpreis für die 3. Scheibe in Kauf zu nehmen – man wird es nicht bereuen.
Wirklich erfreulich, daß viele Kommentare hier auf dem Teppich bleiben und nicht den Schinken der Wurst nachwerfen wollen. Ich zitiere aus der empirica-Studie 10/2012: “Energetische Sanierungen sind im Regelfall unwirtschaftlich in dem Sinne, dass die eingesparten Energiekosten nicht die Kosten der energetischen Sanierung decken.”
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.
Außer, daß alle Planer und auch Energieberater eine wirtschaftliche Beratung und Planung schulden und das Energieeinsparungsgesetz EnEG im § 5 die Wirtschaftlichkeit von Energiesparinvestitionen gesetzlich vorschreibt. Wer das nicht liefert – vielleicht sogar mit Vorsatz – hat rechtlich schlechte Karten: Honorarverlust, Schadensersatz und – im Falle des Betrugs – strafrechtliche Konsequenzen bis zum mehrjährigen Knast.
Konrad Fischer
Dämmketzer
Ich bewohne eine Erdgeschoß-Eigentumswohnung mit 80m² Wohnfläche und 20 m² Hobbykeller, der bei Bedarf beheizt werden kann. Das Gebäude – Baujahr 1964 – ist mit einem holländischen Handstrichziegel ohne Wärmedämmung verklinkert. Geheizt wird mit einer WW-Gas-Etagenheizung.Als Übergangsbeheizung benutzen wir bei Bedarf einen modernen holzbeheizten Kaminofen entsprechend der ab 2014 verschärften Emissionsverordnung. Vom Gasversorger erhalten wir mit der Jahresrechnung auch einen grafischen Gebäudevergleich, in dem unser Gasverbrauch mit dem Durchschnittsverbrauch aller Wohngebäude mit entsprechender Wohnungsgrösse verglichen wird. Unser letztjähriger Verbrauch mit 7.570 kWh/Jahr entspräche damit einem Gebäude nach der EnEV 2009. Wohlgemerkt bei einem Gebäude Bj. 1964. Die Kunststoff-Standardfenster mit Zweischeiben-Isolierglas sind mittlerweile auch 15 Jahre alt. Unser Raumklima ist mit 20 Grad und im Winter 30-35% rel.Feuchte durchaus angenehm. Das richtige Wohnverhalten ist ein viel wichtigerer Aspekt als der allein-seligmachende Glaube an die immer neueste technologische Entwicklungen. Wir haben übrigens keine Stockflecken, im Gegensatz zu so manchem wesentlich neueren Gebäude mit falschem Wohnverhalten der Eigentümer oder Mieter. Ich frage mich immer woran das wohl liegen mag.
..nichts für Ungut, aber dieser Vergleich ist ein Selbstbetrug. Die vergleichbaren Häuser heizen bestimmt auch in der Übergagszeit mit Gas und nicht “Als Übergangsbeheizung benutzen wir bei Bedarf einen modernen holzbeheizten Kaminofen” ..Diese Energie fehlt in euerem Vergleich.
Ich wohne zur Miete (alleine 75 qm) in einem Gebäude nach dem Krieg aus Resten gebaut unterm Dach.
Durch die Fenster (sind doppelt verglast), bei viel Wind zieht es manchmal und im Sommer ist es manchmal etwas zu warm, da keine Außen-Jalousien.
Meine Strom und Gaskosten belaufen sich auf monatlich 66 €.
Ich wohne da seit nunmehr 9 Jahren und hatte noch nie auch nur ein Fleckchen Schimmel oder ähnliches, Ich lüfte nur wenn es wirklich nötig ist. Durch die etwas undichten Fenster entsteht immer ein leichter Luftaustausch, so dass niemals Schimmel entstehen kann. Ich denke das sagt alles.
alle berufen sich auf die EnEv und was man alles dämmen soll.
aber keiner hat sie gelesen.
was steht denn unter ausnahmen?
Hallo RWE und Alle,
mit Interesse habe ich die Ausführungen und Beschreibungen gelesen!
Was die RWE mit dem “Projekt” beschreiben will und was es bei uns/mir anstossen soll, erschließt sich mir nicht. Vieles in den Beiträgen ist mir hingegen rel. klar. Auch wir “bauen” jetzt seit 40 J. Häuser(10) in allen möglichen Ausführungen: Massiv, “poroton”, Holz massiv, Holzständer, Fertighaus, Albausanierung …).
Jetzt wohnen wir in einem -für uns zu großen- alten(mäsig saniertem) Bauernhaus mit kompl. neuem und gut isolierten Doppel-Dachstuhl. Gegen weitere “Isoliermassnahmen” haben wir uns erfolgreich gewehrt. Was uns da als “energetische Sanierung” erzählt und versprochen wurde geht schon ins “Kriminelle”.
Was nun einen Energiekonzern dazu treibt, eine solche Bausanierung vorzunehmen und wie das gemacht wurde, treibt mir das Wasser in die Augen. Ich kann mich da nur Frau Kurz und Herrn KF, Grafe, anschliessen!
Ich hatte vor Kurzem eine “Stammtisch” Diskussion mit einem Sanierer( Malerbetrieb mit Schwerpunkt Energieeinsparungsmassnahmen). Ich zerpflückte dem Herrn Stück für Stück seine ökologischen und ökonomischen PRO- Argumente mit dem Ergebnis, dass eine ungeahnte Aggressivität -fast beleidigend- bei meinem Gegenüber entstand. Fazit: Man kann diesen Experten nicht einfach so gegenreden, auch eine 40jährige(gute und schlechte) Erfahrung mit direkter/indirekter Energieeinsparung zählen da nicht. Da wird nur gebetsmühlenartig nachgeplappert, was die Hersteller(Profitanten) an Argumentsgebäuden aufgebaut haben.
Bei dem RWE-Projekt gewinne ich immer mehr den Eindruck, es ist entweder: ein reines Alibiprojekt(=Energiekonzern macht ein wenig auf EE), und/oder man möchte hier einen neues Marktsegment vorstossen, und/oder nur mal so testen wie das Ganze ankommt.
Das “Zukunftshaus” könnte man locker mit den hier im Forum postenden, erfahrenen TN durchziehen. Hier ist -meiner Meinung nach- praktisch und theor. jedes notwendige Knowhow vorhanden: ABER, ich kenne das Ergebnis: abreissen und neu bauen.
RWE wird nun sagen, ich habe das Ganze nicht verstanden. Dann bleibe ich lieber bl…!
Wir werden unser jetztiges Anwesen(leider) verkaufen, mit einem unserer Söhne neu bauen und wissen auch schon wie: möglichst klein , mit viel Material aus der Gegend und -soweit möglich- energieautark. Das Ganze so ökologisch wie möglich. Eon wird das sicher nicht freuen …
Herzliche Grüße R. Sigl
Hallo Herr Sigl, vielen Dank für Ihren Kommentar. Mit dem Projekt “Zukunftshaus” wollen wir niemanden zwingen, sein Haus im gleichen Maße zu sanieren. Im Gegenteil: Der Name “Zukunftshaus” verrät, worum es eigentlich geht – um die Zukunft, um das Morgen, darum, wie der Baustandard in zehn Jahren durch verschärfte gesetzliche Anforderungen aussehen kann. Jeder Hausbesitzer sollte allerdings schon heute genau abwiegen, ob ein Neubau oder eine Sanierung ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen alles Gute für Ihr neues Zuhause!
Habe gerade die neue Energiesparverordnung 2014 gelesen, und kann mich des Eindrucks nicht erwähren, daß es sich (nur) um eine Anleitung zum Geldverdienen für gewisse Berufsgruppen handelt. enev-online.de/bestellen/merkblatt_energie_nachweise_energieausweis_energiepass. htm
Zitat:
“Neue Chancen für Fachleute
Für Sie als Architekten, Ingenieure, Bausachverständige, Bauphysiker, Planer und Energieberater eröffnet die Ausstellung von Energie-Nachweisen für Gebäude vielfache Auftrags-Chancen. Unser Merkblatt kann Ihnen dabei als Übersicht und praktische Arbeitshilfe dienen.”
Kein Kommentar…
Linsner, michael
deine Aussage ist schlichtweg falsch, weil es keine Kältebrücke im (bau)-physikalischen Sinn gibt.
Es gibt lediglich Wärmebrücken, da das Haus keine Kälte aufnimmt, sondern Wärme abgibt.
(Physik 12. Klasse)
Energie sparen? Im prinzip Ja. Nur, die Richtung der Politik und der Lobby der Energiekonzerne hat leider gezeigt,dass Energiesparen nicht unbedingt das Geldsparen mit sich brinngt. Je mehr Energie wir einsparen, um so teuerer wird sie gemacht. Ein System ohne Risiko für die Konzerne.
So lange es bei diesem System bleibt und so lange die Politik die Umwelt unserer Kinder
für 650 000 Euro Spende verkauft und damit auch ihre eigene Sache verrät, so lange
ist eine Ivestition für die Sanierung ein Finanzieller Sarg.. Da kauf ich mir lieber für die
Zinsen 500 Liter Heizöl mehr und habe Beides: Warm in der Bude und das Geld.
Ja…….wenn Ossi ein Wessiland führen will.
…und wieder mal ein Beispiel, dass nur der Effekt der Dämmung (Verringerung des Wärmeverlustes) beachtet wird und einige andere Aspekte aussen vorbleiben.
30cm Styropor-Dämmung für die Wände sind vom Raumklima definitv nicht zu empfehlen. Zumal Styropor einen recht schlechten Hitzeschutz bietet. Und unsere Sommer werden immer heisser!
Ich habe jetzt mein Bürogebäude ca. 250m² Grundfläche und 1,5 Stockwerke komplett in Ständerbauweise mit Holzfaserdämmung aufbauen lassen. Ich kenne bislang kein vergleichbares Gebäude mit einem so ausgeglichenen Temperaturhaushalt und vorallem einem immer wieder bekundeten Wohlgefühl der Besucher. Und es war am Ende auch im Invest deutlich günstiger als jeder konventionelle Bau!
Am privaten Altbau (60er Jahre) renoviere ich gerade innerhalb von 6 Wochen in Eigenleistung ein Satteldach mit ca.90 m² Nettofläche. Isolierung vorher 2 cm Glaswolle. Jetzt 24 cm Holzfaser (10cm Zwischensparren und 14cm Aufdach) und einer diffusionsoffenen Folie. Schon jetzt ist die Wärmerückhaltung deutlich spürbar und das Klima im Bau verbessert. Eine Vergabe an Handwerker kam vorallem deshalb nicht in Frage, da ich ohne Förderung die Maßnahme durchführen wollte, denn entweder subventioniere ich eine Leistung, die minutiös überwacht werden muss oder der administrative Teil übersteigt den finanziellen Nutzen. Gerade solche Maßnahmen sind für handwerklich geschickte und vor allem mitdenkende Selbermacher finanziell extrem nutzbringend. Da lasse ich lieber tapezieren. Und am Ende habe ich einen energetisch UND klimatisch optimierten Bau mit einem handhabbaren Budget, was mit den meisten Handwerkern nie funktioniert hätte.
Als letztes noch eine Stilblüte eines Energiebraters unseres lokalen Stromversorgers, Dieser empfahl mir beim Wechsel der Heizungsanlage doch lieber bei Öl oder notfalls Gas zu bleiben. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe hielt er nicht für sinnvoll. Glücklicherweise habe ich seinen Rat nicht befolgt und bezahle nun seinem Unternehmen Strom für die WP. Und habe selbst mit schlecht gedämmten Altbau die Energiekosten bisher schon halbiert!
Ich wünsche allen viel Kraft und Mut bei ihren Sanierungsmaßnahmen
Ist ja alles schön und gut. Aber wird nur Trinkwasser für alles verwendet oder wird das Regenwasser für Waschmaschine und WC-Spülung auch genutzt? Oder war das nicht Teil des Projektes? Wenn schon Energiesparhais Plus, dann auch mit Regenwassernutzung. Für mich wäre so ein Haus traumhaft. Ich wohne in einem Has da wird noch mit Nachtspeicheröfen geheizt. Ist für die Stromkosten ein Fass ohne Boden ;-(
RWE kann sich das ja leisten denn wenn der Gewinn sinkt werden tausende Arbeitsplätze vernichtet. Ihre Aktionäre sollen ja auf nichts verzichten. Da ist es schon besser den einfachen Arbeiter zu strafen damit er sich die Energie nicht mehr leisten kann. Auch eine Art Energie zu sparen.
Als ich (das meiste) hier gelesen habe, hat sich bei mir der Eindruck gebildet, dass die wenigsten überhaupt begriffen haben, worum es hier geht. Das das RWE solch eine Renovierung in Planung und Angriff nimmt, heisst doch längst nicht, dass alles richtig ist, was da ausgeführt wird. Vieles ist pure Empirie und könnte erst später die Basis bilden für verfahrenstechnische Änderungen; anderes könnte sich als unrealisierbar erweisen. Wenn man aber nur herummault, bzw., alles in Bausch und Boden verdammt, ist man fehl am Platz. Logisch dass ein Neubau bei weitem kostengünstiger wäre! Aber was ist mit denen, welche in Reihenhäusern leben oder mitten in der Stadt, dicht bebaut? Da haben dann wiederum so viele Außenstehende mitzureden, Neider und Besserwisser eingeschlossen, dass man hier kaum sinnvoll neu bauen kann. Besser wäre es doch, man nimmt das hier zur Kenntnis und entnimmt die für den jeweiligen relavanten Neuerungen oder Erfahrungen aus der Erfahrung dieses Umbaus und fügt diese seinem Wissen hinzu unter der Option, diese auch anzuwenden. Dann ist man eher in der Lage, ökonomisch, ggf. auch ein wenig ökologisch zu bauen. Wenig ökologisch deshalb, weil Ein- oder Zweifamilienhäuser im ökonomischen Sinn eigentlich als Luxus zu gelten haben und vom energetischen her purer Luxus sind. Zu gleichen Kosten kann man auch ein Mehrfamilienhaus erstellen und dieses benötigt im Vergleich weniger Energie als ein EFH/ ZFH/DHH.
Nun, Chlordämpfe aus den Fensterrahmen, Bioziddämpfe aus den Dämmplatten usw.usw… da ist das folgende MCS, der Bewohner, Bestandteil der “Sanierung”. Viel Spass im frisch verschlimmbesserten Eigenheim. Hat sich mal jemand Gedanken über die Toxizität der eingestzten Materialien gemacht?
wir wohnen über 40 Jahre in unserem Haus. Eine Firma hat den Rohbau gemacht, der Rest wurde von uns in Eigenleistung erstellt. Wir haben die ganzen Jahre bewußt gelebt, gespart und gewirtschaftet. Aber, das will ja heute keiner mehr. Die Belohnung dafür – die Strom- und Heizungskosten ufern aus. Was habe ich also davon, wenn ich viel Geld in meine Immobilie stecke und andere davon den Nutzen haben. Meine Kosten sinken dadurch nicht. Im Gegenteil. Darüber sollten sich die entsprechenden Parteien und großen Energieversorger einmal Gedanken machen und eine Stellungnahme abgeben!!??
Na dann kann RWE ja noch mehr STrom ins Ausland verschenken
Ich frage mich immer wieder, wie es funktionieren könnte, dass ältere Eigentümer die eine magere Rente beziehen, sich solche Maßnahmen leisten können? 75% des Hausbestandes in der BRD hätten solche Maßnahmen sicherlich notwendig – aber wer soll das bezahlen? Droht der Staat irgendwann mit Enteignung, wenn energetische “Staatsmaßnahmen” nicht durchgeführt werden, oder werden die Kinder der Eigentümer in Form einer “Sippenhaft” in die staatliche Schuldenfalle geschickt?
60% der Hausbesitzer in Deutschland, werden trotz Immobile und Rente im Alter, in der Armutsfalle sitzen und von energetischen Maßnahmen, die weltfremde Bürokraten immer mehr zu einem inwirtschaftlichen Monstrum entwickeln, nur noch träumen können, denn “Die eigene Immobilie” mutiert dadurch im Alter, zum Armutsfaktor für viele Menschen.
An GTrampler
“Aber was ist mit denen, welche in Reihenhäusern leben oder mitten in der Stadt, dicht bebaut? ”
Dann versuchen Sie mal aussen eine 30cm Isollierung anzubringen, wenn Ihr Haus direkt an der
Grundstückgrenze gebaut ist. Dann machen Sie ein Bürokratisches Tänzchen.
Abgesehen davon, dass gerade in der Stadt die Fassaden so verschieden gestaltet sind.
Die ganze Baukunst vergangener Jahre der Isollierung opfern?
Alles quadratisch, …oder was………
Na Leute,
nun sollte man mal auf dem Teppich bleiben. Diese Sanierung ist ein Modellversuch, was mit den neusten Technologien möglich ist. Das sich einzelne Maßnahmen jetzt vielleicht noch nicht rechnen ist damit klar. Wenn jetzt z.B. die Automobilindustrie so vorgehen würde wie hier seitenlang beschrieben, dann gäbe es kein ABS, kein Rußfilter, keine Klimaanlage, kein Autoradio etc. Weil am Anfang waren die auch alle groß viel zu teuer unbezahlbar, nicht rentabel. Jetzt ist das Standard.
Dieses Haus ist ein Versuchsträger und erst in den nächsten Jahren wird sich zeigen, was sich rechnet.
Und mal von mir einige Denkansätze: Verteuerung der Fossilen Energieträger: Vor der Finanz und Wirtschaftskrise waren da schon große Sprünge nach oben, so dass man evtl. mit Teuerungsraten von 10% pro Jahr nicht mehr hinkommt in Zukunft. Wenn China, indien und die USA wieder anlaufen, wird sich der Ölpreis und der Gaspreis wieder ordentlich nach oben bewegen.
Die monatliche Rate für die Sarnierung bleibt fest. Der Wohnkomfort bleibt fest. Der viel bessere Wiederverkauf bleibt fest. Ein zusätzlicher Gedanke, man spart sich die Sanierung bis zur Rente weil das Argument immer ist lohnt sich nicht. Aber dann stellt man fest, wen die Rente kommt, die hohen monatlichen Energiekosten bleiben oder steigen, das Einkommen sinkt.
Die Sanierung ist aber abgezahlt und kommt einem weiterhin zugute.
Und momentan ist Betongold in, die ätesten Krücken gehen zu Traumpreisen weg. Wenn die Finanzkrise aufhört und andere Anlageformen wieder atraktiv werden, dann sinken die Hauspreise wieder, wenn dann noch die Energiekosten stark steigen, werden alte ungedämmte Häuser unverkäuflich, genauso wie alte Diesel ohne Filter oder Autos ohne Kat.
In unserer Region ist e sschon gut zu sehen, der Hauspreis ist der Grundstückspreis, die alte Hausmöhre gibt es als Giveaway dazu. Leider ist dann so, das wenn man es durchrechnet eine Sanierung den gleichen Preis ergibt wie ein Neubau, deshalb habe ich mich auch für einen Neubau entschieden. Aber wer z.B. so ein Haus günstig erbt und er dort lange wohnen will, der sollte mal nachrechnen.
Es kommt aber keiner auf den Trichter, einen Opel Kadett in ein ein Litter – Fahrzeug umzubauen.
Doch solche Versuche hat es gegeben, auch als Versuchsträger, ein Renault Twingo wurde zu einem 2 oder 3l Auto umgebaut, ein Golf3 auch. Der Vergleich hinkt auch etwas, weil ein Auto mittlerweile ein Konsumartikel ist der hier in DE spätestens nach 10j verschrottet wird, es sei denn es handelt sich um ein Modell das Klassikerstatus erreichen kann. Ein Haus wenn es gut verarbeitet ist wird ja locker 50-100j. Wenn man jetzt ein Haus auf einen Stand bringt, der besser ist als neu oder sogar mehr Energie erzeugt als es verbraucht, kann es ja wieder ab diesemZeitpunkt weitere 50-100j im Betrieb sein. Es ist nur die Frage wann erwartet man den Return of Investment. Wenn man selber 60j alt ist, will man den in den nächsten 10j, wenn man 30j alt ist und renoviert ist vielleicht auch 30j ok. Die andere Frage ist, ist Abreißen und Neubau billiger oder sanieren, das war hier aber nicht die Fragestellung.
Also ich finde diesen ganzen Energiesparwahnsinn ziemlichen Schwachfug. Wir bauen gerade ein Häuschen von 1971 um. Wir haben eigentlich alles rausgerissen und neu aufgebaut und das in viel Eigenarbeit. Elektrik, Leitungen, Bäder, LED-Technik usw. Für die Wärmedämmung kam eine Zwischen- und Untersparrendämmung dazu. Die Fenster und die Haustüre wurden durch moderne ersetzt. Auf die viel propagierte Außendämmung verzichten wir gerne und absolut absichtlich. Diese Umbau hätte locker ca. 30000 Euro zusätzlich verschlungen. Geld das wir uns zusätzlich hätten leihen müssen. Bis wann soll sich das bitte rechnen? Es ist mir völlig unverständlich wie immer wieder solche Maßnahmen empfohlen werden können, sogar von staatlicher Seite auferlegt.
Ich bin jetzt 31 Jahre alt, ich bin locker im Rentenalter ehe ich mit einer Amortisation rechnen kann. Das Risiko das ich bis dahin versterbe ist relativ hoch. Jede Bank oder jeder Finanzinvestor würde solch ein Invest nicht tätigen, aber wir dummen Häuslebauer sollen das tun. Der lieben Umwelt zu Liebe. Ganz ehrlich, die Umwelt ist mir eigentlich absolut Schnuppe. Im Gegenteil, ich bin sogar froh wenn es 10 Grad wärmer wird, auch dann muss ich weniger heizen. Mit meinem Minimalbeitrag verändere ich noch nicht einmal den Gesamt-CO2 Ausstoß im Pico-Promille-Bereich. Geschweige denn, dass andere Menschen-/Nationen uns überhaupt nacheifern. Aber gebetsmühlenartig wird ständig vom Klimawandel und der deutschen Verantwortung schwadroniert. Und schon kleistern wir Polystrol auf die Hauswände, bauen in nördlichen Breiten Solarmodule gegen hohe gesellschaftliche Kosten auf die Dächer und belüften und beheizen unsere Plastikbunker künstlich mit Ventilatoren.
Wir sorgen lediglich mit unserem schlechten Invest dafür, das wir den Öl-/Gaspreis künstlich auf unsere Kosten stabilisieren. Das heißt die Preis-Anstiegskurve wird gestreckt zum Wohle der Großverbraucher. Die 30000 Euro Investition tätige ich lieber in meine Familie und die Ausbildung meiner noch ungeborenen Kinder. Es gibt einfach Dinge die man zwar technisch tun kann, jedoch ökonomisch einfach sinnbefreit sind.
Außerdem gebe ich einmal zu bedenken das es schon bei einem kleinen Zimmerbrand (Adventskranz lässt grüßen) zur Katastrophe kommen kann. Die Flammen können dank Außendämmung schnell das ganze Haus einhüllen und Stockwerke überspringen. Hier sieht man dann sehr schön das Dämmung nicht nur Dämmwert sondern auch Brennwert hat. Eine Erfahrung auf die ich dankend verzichte.
Fazit: Alle Maßnahmen sollten auf die Probe gestellt und nach wirklich wirtschaftlichen Gesichtspunkten beurteilt werden. Hören Sie nicht auf Konzerne, Politiker und Verkäufer. Diese haben nicht Ihren Vorteil im Auge sondern den Inhalt Ihrer Geldbörse. Ich setze nur die Maßnahmen um, welche sich innerhalb von 10 Jahren “für mich” rechnen. Alles andere sind stark ideologisch bedingte Ausgaben und haben mit Einsparung/Geldanlage eigentlich nicht viel zu tun.
Fazit: Wie mit Geldsystem, Inflation und “Europa”-ESM-Garantien sind Politik und Wirtschaft nur auf die Enteignung und Abhängig-Machung der “Bürger” (=Stimmvieh, das seine Metzger auch noch selber wählt) aus !
Den ganzen Negativismus kann ich schon nicht mehr hören. Wir haben moderne Kunststofffenster und sind bei Null Pflegeaufwand super zufrieden. Die Fa. VEKA recycelt alte Kunststofffenster, so dass es sich um keine Ökosünde handelt. Was habe ich von Holzfensterm, die nicht so langlebig sind, permanent gestrichen werden müssen und dann wegen des Lackes noch nicht einmal verheizt werden dürften? Ebenso haben wir vor 13 Jahren am 2-Familenhaus eine EPS-Dämmung ausgeführt. Die Einbsparung lag nicht ganz so hoch, wie erwartet, aber die Außenmauern sind nun innen wärmer und das Haus hat dadurch ein “Wohlkühlklima” erhalten! Nachdem sichdie Heizölkosten in den letzen 10 Jahren deutlich mehr als verdoppelt haben, lohnte sich die Investiton auf alle Fälle. Im Übrigen hat EPS eine gewisse Diffusionsoffenheit durch gebrochene (elatifizierte) Strukturen. Heute würde ich allerdings eher einen Hochleistungsdämmstoff (Resolharz) mit Diffsuonsoffenheit nehmen der einen Lamdawert von nur 0,21 hat. Wir hatten vor der Wärmedämmung an Kältebrücken (Zimmerecken im Bereich der Betondecken) Schimmelprobleme, die komplett verschwunden sind. Wir lüften allerdings 2 mal am Tag im Winter 2-3 Minuten wenn wir zu Hause sind, indem wir die Fenster komplett aufmachen, um die Luft zu tauschen, ohne die Wände abkühlen zu lassen. So wurde uns das empfohlen und ich kann den Erfolg nur bestätigen. So kann ich zu dämmen und Kunststofffenstern nur ein klares Ja aussprechen und eines ist auch klar, alle Energie, die ich nicht benötige, muß ich durch eine großere Heizung auch nicht bezahlen!
Bla Bla Bla… Ihr lasst Euch doch alles erzählen. Und dann auch noch von der RWE…
Tolles Projekt, kostet nur 1 Million Euro. Und das ist der wirtschaftliche Knackpunkt. Wir leben in einer überalternden Gesellschaft mit vielen alten Menschen in alten Häusern. Warum soll ich jenseits der 70ig noch 1 Euro in die Wärmedämmung investieren? Ich werde es nicht mehr erleben, dass sich das durch Einsparung rechnet. So sehen das z.B. meine beiden Miteigentümer, die nicht im Traum ans Dämmen denken. Durch ordentliche Fenster, Energiesparpumpe und Brauchwasserluftwärmepumpe, A+++ Kühlschrank (war sowieso ein neuer fällig), LED-Licht habe ich viel Geld ausgegeben, ob sich das rechnet und wann wird man sehen. Eine neue Brennwerttherme spart mir s 150 bis 300 € im Jahr und kostet im Austausch mit Kamin und Arbeitskosten mindestens 8.000 €, also läuft der alte Brenner weiter, da ich erst sein Ende abwarten muss, soll sich das rechnen. Für alles weitere brauche ich die Zustimmung der unwilligen Miteigentümer (was ich ihnen nicht einmal verdenken kann beim aktuellen Rentenniveau) – unabhängig von der wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit der Maßnahmen. Denn wir werden in 50 Jahren ein massives Dämmstoffproblem haben, wenn die alten vermoosten Dämmungen abgerissen werden und wir in Altdämmung aus PUR ersticken werden. Auch nicht umweltfreundlich…. Da hoffe ich doch lieber weiter auf billige Fusionsenergie für meine Enkel.
Was für ein Witz,
Als Architekt mit mehr als 25 Berufsjahren, mit unzähligen Sanierungen und Renovierungen
kann ich sagen: Abbrechen und Neubauen wäre mit Sicherheit günstiger, nchhaltiger und energieeffizienter gewesen.
Ich hoffe, das macht keiner nach !
In diesem Forum kann man glücklicherweise erkennen das die Menschen sich von politisch geleiteten Energiesparwahnsinn nicht verdummen lassen.
In einer Hauruckaktion wollen technisch nicht klevere Politiker die Energiewende als Vorreiter durchsetzen. Natürlich auf unsere Kosten. Von finanziellen Einsparungen sind wir da weit entfernt.
Da bleibt nur noch der Wunsch nach dem ökologischen Vorteil übrig. Aber gerader der darf ebebfalls angezweifelt werden.Über die technische Umsetzung sollen sich andere Gedanken machen. Aber gerade die lässt sich nicht übers Knie brechen.Auch nicht innerhalb von 10Jahren,wie wir an sich stehtig veränderten Entwicklung sehen können.
Das ist nicht nur Investitionstechnischer Unsinn sonder bringt auch erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden mit sich. Aber den wagt sich keiner zu berechnen. Anführen lassen sich neben gesundheitlichen Schäden durch Schimmelbefall auch ökologische Schäden durch belastete Isolierstoffe. Als Beispiel werden Biozide,die inder Landwirtschaft verboten sind,zur Verhinderung von Vermoosung der Fassade eingesetzt. Isolierglasscheiben die in der Vergangenheit einen KWert von 3 hatten konnten auf einen KWert von 1,1 verbessert werden.
Nach dem man nun die Scheiben ausgetauscht hat liegt das Allheilmittel scheinbar in der 3fach-Verglasung mit einem KWert von 0.75. Da liegen keine Welten mehr zwischen aber die Gewichte belasten die Fensterbeschläge derart das man in Zukunft mit vermehrten Wartungs und Reparaturkosten in diesem wie auch in vielen anderen Bereichen rechnen darf. Anmerken möchte ich auch das Politiker die es gewohnt sind sich für nichts verantwortlich zu fühlen, geschweige denn haftbar zu machen sind, dem Handwerker, der nach bestem Wissen und Gewissen handelt
und trotzdem einen Fehler macht, eine 30jährige Garantie auf Baupfusch aufzulasten. Im Extremfall wäre der mit seinem Privatvermögen haftbar auch wenn er schon in Rente ist. Auch wenn viele Menschen hierfür kein Mitleid entwickeln sind die finanziellen Schäden der Hanwerker durch Regress eine Folge der Versuchsphase einer Energiewende.Das gehört auch zum volkswirtschaftlichen Schaden.
Daneben lassen sich noch eine Vielzahl von Nachteilen aufführen die uns schaden.
Sollten wir es dann mit enormen Kostenaufwand dann doch noch geschafft haben freuen sich
unsere Nachbarn die sich alles nur abgucken .
Viel Spass beim ausprobieren.
Ich muss ja RWE mal ein bisschen in Schutz nehmen: Die sagten Mehrfach, dass es ein Experiment ist. Natürlich kann es sein, dass vieles, was dort umgesetzt wird, sich nicht rechnet, aber ein Versuch ist es durchaus wert. Was ich aktuell etwas kritisch sehe, sind die Bemühungen um RWE Smarthome. Die Preise der Produkte sind noch ziemlich gesalzen und ich kann mir schlecht vorstellen, dass das in naher Zukunft entsprechenden Anklang findet, wenn da nicht bald eine Reduktion statt findet. Ich habe mir da vor einiger Zeit einen Smart-Meter zugelegt (https://discovergy.com/meter/advantages/understand?), der einem schon mal einiges an Stress abnimmt (Messstellenbetrieb, Anbieterwechsel, dann die Übersicht etc.). Wenn man sowas mal mit anderen Produkten entsprechend kostengünstig verbindet, könnte daraus ein tatsächlicher Einspareffekt entstehen. Gibt es sowas auch für Gas- und Wasserzähler, liebes RWE-Team? Wann kommen da mal Smart-Meter-System von Ihrer Seite?
Hallo Herr Werther,
danke für Ihren Kommentar. Es ist einfach so, dass beim Smart Meter die Messung des Stromverbrauchs für uns im Fokus steht. Intelligente Messgeräte für Gas und Wasser sind auch eine Option, die von RWE derzeit jedoch nicht verfolgt wird.
Es wurde viel geschrieben, und auch einige Aspekte über den Sinn / Unsinn einer solchen Maßnahme vorgebracht. Eine Sache hat bis jetzt noch keiner erwähnt: Man(n) stelle sich vor, ein Energiekonzern “saniert” energetisch ein Haus aus den 60ern- zeigt also die Machbarkeit eines solchen Projekts- vieleicht mit dem Hintergedanken, Politiker durch Lobbyisten genau auf dieses Thema zu lenken und ein Gesetz zu verabschieden, das solche Maßnahmen für ALLE alten Häuser bis zum Jahre 20XX vorschreibt—
Bei dem Gedanken wird mir anders… Letztendlich ist es der RWE egal, ob sie die Energie an den Endkunden oder an den Produzenten von Dämmmaterialien verkauft- diesen Eindruck gewinne ich jedenfalls.
Zum Thema ausgewählte Materialien: m.M. hat eine Außenwand aus gebranntem Ziegel zu bestehen (Poroton), die mit Mineralwolle und einem zusätzlichen Klinker einen ausreichenden U-Wert bieten (<0,15). Alle EPS-Dämmungen sind nicht atmungsaktiv- zudem gibt es eine Alge, die sich in dem Raum zwischen EPD und Mauerwerk heimisch fühlt… nicht gut. Über Fenster kann viel diskutiert werden- Kunstofffenster werden heute recycelt, und sind absolut wartungsfrei. Wer lieber Holzfenster mag- auch kein Problem- es ist eine Geschmacksfrage. 3-Scheibenglas sollte schon sein, auch bei einer Sanierung. Die entsprechende Gasfüllung macht solche Fenster auch für Sonnenstrahlen durchlässig- sowas auf der Südseite abzulehnen ist schlichtweg falsch (bei vorhandener Außenbeschattung). Dämmung des DG macht absolut Sinn- bei uns sind es "nur" 36 cm…
Ansonsten kann ich mich vielen meiner Vorredner nur anschließen: Heizungsanlage erneuern, neue Fenster mit 3-Scheibenglas, DG isolieren, und ggfs. eine Thermografie über die Außenwände erstellen- wenn die nicht zu schlecht sind- alles gut. Mit der Auswahl entsprechender Anbieter und Eigenleistung sind solche Dinge durchaus rentabel- erst die letzten 10% Einsparung verbrauchen 95% des Kapitals.
Wir selbst haben vor 8 Jahren ein Haus in Passivbauweise gebaut- es war nicht teurer als ein gleichwertiger Neubau in KFW60 oder 40. Einzig bei den Fenstern haben wir gespart: alleine die 18 Fenster hätten nur als Rahmen / Flügel fast 16000€ gekostet- zzgl Glas, U-Wert ca. 0,8, der des Glases 0,7. Entschieden haben wir uns für ein sehr gutes StandartProfil eines deutschen Herstellers mit U=1,1 (alle Fenster zusammen ca. 5000€). Dafür haben wir 3-Fachglas einbauen lassen (alle Scheiben ca. 50qm Gesamtfläche) ca, 1600€, somit nicht teurer als andere normale Fenster. Es geht also- wenn man sich informiert und vergleicht.
Die Moral von der Geschicht, energetisch sanieren amortisiert sich nicht.
Oder mit den Worten meines Urgrossvaters:”Hast Geld und bist dumm, kaufst ein altes Haus und baust es um!
Fazit: Abreissen – neu bauen ist billiger.
Lieber Catarin Ense, mein Großvater sagte: “Die Dummen bauen, und die Klugen schaun zum Fenster hinaus.” Es gibt zum Bauen auch ein empfehlenswertes Buch mit dem Titel “Bauen – von A wie Architekt bis Z wie Zwangsversteigerung”.
….es ist schon erstaunlich wieviel “Fachwissen” zum Thema energetische Sanierung, Amortisation, ROI, Bauphysik, Dampfdiffusion usw. hier von “Bekannten” oder “hab ich so gehört” verbreitet wird…..dafür gibt es neutrale Effizienzdienstleister, die berechnen Einsparszenarien und können detailliert beantworten welche Massnahme sinnvoll ist (energetisch und wirtschaftlich) und was definitiv rausgeschmissenes Geld ist……aber da die lieben “Eigensanierer” ja alle vom Fach sind und alles die Weisheit mit Löffen gefressen haben und man für “Energieberater” ja kein Geld ausgibt wird eben nach Gefühl und Wellenschlag lossaniert….das das dann natürlich bauphysikalisch, energetisch, anlagentechnisch und wirtschaftlich schiefgeht will aber wieder keiner zugeben….ich wünsche weiterhin viel “Erfolg” bei dieser Art von Sanierung……meine 12 Jahre Erfahrung und Hunderte effizient und wirtschaftlich sanierten Häuser sprechen da eine ganz andere Sprache…….
Gab es bei dem Projekt eine Rentabilitäts- und eine Energiebilanzrechnung?
D.h. in wie viel Jahren wird die Energie, die bei der Erzeugung und beim Transport der Dämmaterialen, Heizkörper etc. gebraucht wurde wieder eingespart und in wie viele Jahre braucht man, um die Gesamtkosten durch die eingesparten Energiekosten wieder hereinzubekommen?
Die Politenergiemafia kassiert ab und wir bezahlen den Betrug:
Voschrift ab 2013/14 sind nur noch die sogenannten Energiesparpumpen erhältlich.
In einem Wärmepumpen Forum hat einer an der neuen elektronisch geregelte Grundfos Alpha-2 45 Umwälzpumpe die Stromaufnahme im Heizungsbetrieb gemessen : 0,21A.
Danach habe ich meine Grundfos UPS 25-60 in Stufe 2 idealer Durchfluss gemessen: 210mA
Kann mir jemand den Spareffekt erklären? Dass eine elektronisch geregelte Pumpe meine LW-Wärmepumpe nach spätestens 1 Stunde zum Absturz (Hochdruckstörung) bringt ist nur das eine.
Die Magnetische- Verlustwärme und die der Statorwicklung werden direkt an das Heizwasser anbgegeben.
Die Verlustwärem der Elektronik heizt einfach den Kellerraum. Dazu sterben die Wärmpepumpenregler massenweise, weil die Relaiskontakte nicht für Einschaltströme von > 10 Ampere ausgelegt sind und nun die Kontakte so richtig verschmoren.
Dazu kommt, dass diese Einschaltspitzen besonders bei Pumpenoptimierungssteuerungen von > 10kW nun massenweise das Netz gewaltig belasten, ohne dass der Strom-Zähler dies registriert.
Und zu allerletzte noch der gewaltigste ökologische Blödsin: Die ektronischgesteuerten Pumpen überleben im Durchschnitt gerade um 3 Jahre , bis die elektronik aussteigt. Repapieren kann man das nicht nach viele Aussagen der Geprellten.
Jetzt muss ein Heizungsspezialist kommen, aber der ist immer auf Wochen mit defekten Pumpen wechseln ausgelastet, also mal frieren und bei Bekannten 6 Elektroöfen borgen.
Weil der Stundenansatz mit Pferd und Heu zu hoch ausfällt, sicher mit Serviceauto welches mit reiner Solarenergie angetrieben wird, zwischendurch mal 4 Stunden anhalten bis Sonnenuntergang weil Pufferbatterie leer, Beim Kunden dann mit teuerem Strom nachladen.
Nun Ausbauen der defekten Pumpe und die Neue einbauen sowie das verlorene Wasser ohne viel Luft wieder nachfüllen, Test usw. die Kosten kann sich jeder selbst ausrechnen.
1 Tag später tropft es aus dem Anschluss-Gewinde der neuen Pumpe. Heizi voll ausgelastet, jeden Tag die Lache wegwischen und nach einer woche fehlen 10 Liter Wasser und der Druck ist noch bei 0,5Bar. Das weitere kann sich jeder selbst ausmalen.
Fazit alte Pumpe ohne Elektronik (bin selbst Elektroniker) läuft ca. 10-15 Jahre das darf nicht sein und man entwickelt und produziert mit immensem Aufwand neu Pumpen die nur noch kurz leben damit die Wirtschaft inSchwung gebracht wird.
Ich habe mir für alle Fälle eine alte neue Pumpe ans Lager gelegt, damit kann ich in 10 Jahren so 2-3000Teuros an Servicekosten und neuen Pumpen sparen.
noch etwas vergessen betr. Energiesparen:
“man entwickelt und produziert mit immensem Aufwand neue Pumpen die nur noch kurz leben damit die Wirtschaft in Schwung gebracht wird.”
Diese Entwicklungen und Millionen Stückzahlen von neuen Pumpen ab Rohmaterial und den weiteren Produktionskosten verbrauchen nun nämlich z.Glück das 1000-fache an Strom als bis anhin, womit der Energieverbrauch weiter exponentiell ansteigt um wiederum neue Energiesparmassnahmen auszutüfteln, damit wiederum weiter Unkosten produziert werden, damit die Energiemafia weiter satte Gewinne auf Kosten des verkommenen Hirnamoputierten Homosapiens machen kann und ein Teil davon wieder an die helfende Hand der Politmafia für die kommenden Vorschriften abgegeben werden können.
Dass z.B. meine LW-WP made in Germany durch unnötige Abtauungen des Eisfreien-Verdampferszw. 2-10°C Aussentemperatur >2,5kWH zum Fenster rausschmeisst wie folgt:
> 10Min.längere Laufzeit/ Start/2 x ca. durchschnittlich 10 Starts =mind. 2,5 kWh / Tag Energie absolut Energieverschwendend nutzlos in die Atmosphäre hinausbläst, da beschwert sich doch niemand und wird auch bewusst nicht verbessert, denn die Abtausoftware ist seit 8 Jahren immer noch gleich geblieben, trotz 3 Dutzend Softwareupdates.
Die Industirelobby und die Politregenten sind eben allmächtig und Gott als Zulieferer der Abnehmer willkomen.
Mops
Sehr interessant was man hier so lesen kann,hat eben jeder seine Meinung zu diesen Thema.Ich selber bin Frührentner seit 2002 und bekomme natürlich keinen Kredit für irgendwelche Erneuerungen am Eigenheim.Haben ein 1960er erbautes freistehendes Haus mit 110 qmtr.Wohnfläche und voll unterkellert.1995 wurde auf Erdgasheizung umgestellt,ebenso Doppelglasfenster eingebaut und das Dach neu gedämmt und gedeckt.2002 kam eine Solaranlage,ca. 6 qmtr.(nur für WW)mit 300 l Speicher dazu,2007 ein Pelletwasserkamin mit 15 kw und 2011 eine 5,3 kw Photovoltaikanlage dazu.Bewohnt wird das Haus von 3 Personen wovon 2 ständig zu Hause sind.
Der heutige Verbrauch liegt bei:
-Heizungskosten Erdgas/Pellet —- ca.1200 € (mit ab und zu beheizter Garage)
-Stromkosten mit Selbstverbrauch —- ca. 50 € (die wir mntl.vom Staat bekommen)
Wozu soll ich dann noch Außendämmung anbringen?War selbst über 20 Jahre Maurer und halte von solch einer angeblichen Sparmaßnahme nichts.Die Photovoltaikanlage rechnet sich zwar auch erst nach Jahren,aber bei den heutigen Preisen muß jeder Hausbesitzer selbst entscheiden was sich lohnt oder nicht.
Energetische sanierung eines Altbaus ist eine ganz normale Maßnahme einer Erhaltungssanierung.
Die Zukunft ist sicher eine KOmbination aus Fotovoltaik und Wärmepumpe.
Dreischeibenverglasung und dachdämmung sollten ebenso selbstverständlich sein.
Zu beachten ist sicher, dass eine Wärmepumpe für die Vorlauftemperaturen der vorhandenen Heiztechnik geeignet sein muss. – Möglicherweise muss ein modulierendes Modell gewählt werden (vorlauf bis 80° C möglich).
Noch etwas traurig sieht es aus mit den Möglichkeiten, die Solarenergie für eigenen Gebrauch zu speichern – da sind die Batteriemodule einfach noch zu teuer (um rund 50 KAh zu speichern – da brauchts schon viele teure Bleiakkus) – statt dessen tuts auch zunächst ein 1000-l Warmwasserspeicher.
Wenn man die Preiskalkulation im Blick behält, kann aber alles im Rahmen bleiben:
Fenster ca. 15-20 m² – € 5-7.000
Dachdämmung ca. 15 cm – ca. € 3.000
Photovoltaik ca. 50 m² ca. € 12.000
Wärmepumpe (modulierend für Konvektorheizkörper) ca. € 15.000
Eine zusätzliche Fassadendämung ist bei einem solide aus Hochlochziegel errichteten Gebäude nicht nötig oder effizient.
Damit liegt man (incl. eines Fassadenanstrichs) für die Gesamt-Sanierung bei unter € 50.000 – und das Haus braucht nun 0 Energie – das heißt, die Sanierung rechnet sich binnen 10-12 Jahren – und bietet einen deutlich erhöhten Wohnkomfort.