Wer bezahlt?
Jeder, der Strom nutzt. Denn der Strompreis setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. So ist zum Beispiel ein bestimmter Anteil für Steuern und Abgaben vorgesehen, ein Anteil für die Stromerzeugung – und ein Anteil für das sogenannte Netzentgelt, eine Art Maut. Dieses Netzentgelt, das die Betreiber für Wartung und Ausbau erhalten, wird durch die Bundesnetzagentur kontrolliert.
Was machen unsere europäischen Nachbarn?
Da die Energieerzeugung in ganz Europa umgebaut wird, sind überall Netzausbauten geplant. Studien gehen von insgesamt rund 35 000 Kilometer neuen Leitungen aus.
Sie sind notwendig, um Solarstrom aus Südeuropa und Nordafrika nutzen zu können und um in Norwegens Pumpspeicherkraftwerken norddeutschen Windstrom zu speichern.
Neue Stromautobahnen tragen zur Energiewende bei, bedeuten aber gleichzeitig Mehrkosten für die Verbraucher. Finden Sie diese Kosten angesichts des Nutzens gerechtfertigt? Und wie hoch dürften die monatlichen Mehrkosten maximal sein? Diskutieren Sie mit!
