Diskutieren Sie über: "Autobahnen für unseren Strom"

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M. Hause für voRWEg gehen / 14. 05. 2012 / 11:13 Uhr
@ Horst: Wir haben hierzu mit unseren Kolllegen aus dem Fachbereich gesprochen. RWE untersucht das Thema "Demand-Side-Management" im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Das Thema Forschung spielt auch bei der zweiten Fragen eine Rolle. Wir müßten das gesamte Energiesystem von Wechselspannung auf Gleichspannung - nicht nur in Deutschland, sondern mindestens in Europa ( Verbundnetz) - umstellen. Wer soll hierfür die Kosten tragen und macht das wirklich volkswirtschaftlich Sinn? Doch gibt es es in der Tat Überlegungen, ob es volkswirtschaftlich darstellbar ist, Haushalte über Gleichstrom zu versorgen - beispielsweise durch einen entsprechenden Neubau des Hausanschlusses. Zusammen mit Universitäten verfolgen wir auch diese Idee.

Horst / 11. 05. 2012 / 13:20 Uhr
Zwei Fragen:

1.) Wäre es aus Sicht der Netzbelastung nicht sinnvoller, die dezentral erzeugte Energie (Solardächer, Biogas etc.) "lokal" zu verwenden (im Erzeuger-Haushalt oder Umgebung)? Wie sieht das aus Sicht eines Energieversorgers aus?

2.) Wäre es nicht langsam an der Zeit, über die Möglichkeit nachzudenken, direkt Gleichstrom an die Verbraucher zu liefern? Wieviel Energie geht durch die vielfache Gleich- und Wechselrichtung auf dem Weg zum (Gleichspannungs-) Verbraucher verloren?

Bin gespannt auf die Antworten,
Gruß Horst
M. Hause für voRWEg gehen / 26. 04. 2012 / 17:12 Uhr
@ Markus: Danke für den konstruktiven Kommentar. Es gibt hier in der Tat noch viele Herausforderungen und Aufgaben zu lösen.
Wir möchten natürlich auf dieser Seite auch interessierte Leser ohne Fremdsprachenkenntnisse erreichen und für die Themen begeistern. Nun agiert RWE europaweit und manche Begriffe sind heute schon international belegt. Auch wir schauen, ein "Denglisch" zu vermeiden. Unser Ziel ist es aber, diese Begriffe verständlich zu erklären.
User Markus / 26. 04. 2012 / 09:00 Uhr
Das `Projekt`Energiewende bringt sicher mehrere Projektphasen mit sich, welche heute noch große, als unlösbar scheinende Probleme darstellt. Egal in welchem Teil des Projektes (Personell oder auch technisch- wirtschaftlich)! Aber ich bin der Meinung, dass wir, alleine schon aus unserer Verantwortung gegenüber unseren Nachkommen und natürlich unserer gemeinsamen Umwelt heraus, alle zusammen einen Beitrag für eine saubere Umwelt - und somit zwangsmäßig für die Energiewende leisten müssen. Ich meine damit nicht nur Politik, EVU/VNB/ÜNB, Nutzer der Netze sondern auch unsere gemeinsam Europäische Verbindung und noch über diesen Rand hinaus!
Ich selbst bin ein Gegner des sofortigen Atomausstiegs gewesen, da ich technisch gesehen es für fast unmöglich hielt, die konstante Energieversorgung aufrechtzuerhalten- und es hat geklappt. Meiner Meinung nach sollte die Politik nur den ausführenden Parteien ausreichend Ausführungszeitraum einräumen und vorallem das vorhandene Ingenieurpotential nutzen und fördern. Ich bin gespannt auf die Zukunft unseres Lebens in einer neuen Dimension der Energieversorgung nach der Energiewende. Was zu erwähnen bleibt ist, dass man unseren älteren Mitbürgern ebenso die Möglichkeit gibt, neue Systeme zu verstehen- nicht technisch sondern alle für Sie als Endnutzer relevanten Details, denn was sollen Begriffe wie Smart Grid, Smart Grid Metering und Energy Revolution einen Mitbürger ohne jegliche Englisch-Sprachkenntnis sagen?

Kerstin / 12. 01. 2012 / 09:29 Uhr
Vielleicht sollte man auch erwähnen wie wenige km tatsächlich schon gebaut wurden und wieviel wir benötigen, dann wird sher schnell klar , dass das niemals klappen wird mit der Energiewende.
M. Hause für voRWEg gehen / 10. 01. 2012 / 17:12 Uhr
@ Heinz_K: Natürlich müssen solche Dinge bedacht werden. Wir befinden uns hier noch in der Projektphase. Doch gehen wir davon aus, dass unsere Lieferanten ihre Kapazitäten sukzessive Ausbauen und der Nachfrage anpassen. Soetwas geht natürlich nicht von heute auf morgen. Zum Thema Smart Grids möchten wir noch auf einen neuen Artikel über eGrains hinweisen, der diesen Monat hier auf www.vorweggehen.de online geht!
Heinz_K / 03. 01. 2012 / 20:49 Uhr
Die Ballungszentren im Süden mit den windreichen Regionen im Norden zu verbinden ist sicher absolut nötig !
Bei langen Strecken und großen zu übertragenden Leistungen auf die HGÜ Technik zurückzugreifen ebenfalls lobenswert .Aber sind Ihre Lieferanten denn Personalmäßig in der Lage diesen Bedarf abzudecken ? Für diese Technik braucht man nicht nur die richtige Ausbildung ,sondern auch eine gewisse Einarbeitung .Das ist nicht wie bei Politikern - heute Junggeselle , morgen Familienminister !
Aber selbst wenn alle Leitungen stehen , wo sind die "smart grids " , die intelligente Netzsteuerung ,auch da ein hoher Investitions und - Personalbedarf , in Zeiten in denen die EVUs Ihre Leute freistellen !
Stephan Philipp / 30. 12. 2011 / 20:36 Uhr
Dies Netnutzungsendgeld ist die letzte Jahre /Jahrzehnte nicht ausreichend in den Netzausbau geflossen,deshalb wäre eine höheres Netzendgeld unverschämtes Verhalten der Netzbetreiber !!!
Jürgen / 23. 12. 2011 / 20:06 Uhr
Warum wird der Strom im Norden Deutschland´s produziert, wenn er im Süden gebraucht wird?
Es ist klar, daß im Norden an den Küsten mehr Wind weht.
Wenn man aber die Verluste beim Transport und die teuren Stromautobahnen
mitrechnet, ist es fraglich, ob es immer noch besser im Norden ist.

Jürgen Braungardt
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