Geräusch-Ideen aus dem All? Künstliche Sounds für E-Autos

Beim Wettbewerb „Sound of E-Motion“ wurden just die besten Geräusch-Ideen für E-Flitzer prämiert. Mit dem Gewinner-Beitrag könnte man auch gut ein Raumschiff ausstatten. 
Elektroautos sind mit ihrem leisen Surren eine Wohltat für die Ohren – im Straßenverkehr können sie für Fußgänger und Fahrradfahrer allerdings gefährlich werden. Im März hat die UN deshalb beschlossen: Künstliche Geräusche müssen her. Um Ideen für geeignete Töne zu sammeln, hatten das Institut für Kraftfahrzeuge an der RWTH Aachen University und das Institut für Neue Musik der Hochschule für Musik und Tanz Köln den Wettbewerb „Sound of E-Motion“ ausgeschrieben. Die Wettbewerbsaufgabe: ein stummes Video einer Fahrt mit einem Kleinwagen zu vertonen. Bei einer feierlichen Preisverleihung wurden am 14. Dezember in Aachen die besten Sound-Ideen gekürt.

Den mit 1000 Euro dotierten ersten Platz belegte Vincent Wikström von der Hochschule für Musik in Karlsruhe mit seinem spacigen Sound. Wann Elektroautos serienmäßig mit künstlichen Geräuschen ausgestattet werden, steht aber noch in den Sternen.
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