Aus einem Eimer Öl wurden eine Million „Ölis“: Was 1999 in einer kleinen Gemeinde in Österreich als Sammel- und Verwertungssystem für Altspeiseöl begann, entwickelte sich zum Renner. Längst ist auch das Ausland auf den Eimer gekommen.
Es klingt wie eine Idee aus dem Labor Daniel Düsentriebs: Man nehme eimerweise Speisefett – aus der Fritteuse, der Fischdose, der Salatschüssel, ganz egal –, gieße es in einen riesigen Schiffsmotor und simsalabim wird damit Strom erzeugt. Das Tolle daran: Diese Idee ist bereits Wirklichkeit. Und zwar nicht in Entenhausen, der Heimat von Erfinder Daniel Düsentrieb also, sondern im österreichischen Fritzens. Dort startete das Projekt 1999 auf Betreiben der ARGE Energie & Treibstoff aus Fett, einer Arbeitsgemeinschaft von Abfallwirtschaft Tirol Mitte und Abwasserverband Hall in Tirol – und entwickelte sich zum wahren Renner.