Wie entstand die Idee zu Amerikas erster Modellstadt für Elektromobile?
Gavin Miller (Kreativdirektor 180): Die Idee zu Amerikas erster „EV Community” (EV = Electric Vehicle, d. Red.) ging vom Bürgermeister und der Stadtverwaltung selbst aus. Die Stadt fördert seit Jahren die Nutzung fortschrittlicher Technologien. Diese spezielle Initiative war bereits seit einigen Jahren in Arbeit. Und wir dachten: „Hey, das ist eine Story, die es verdient, erzählt zu werden.”
Was macht für Sie den Reiz an der Geschichte aus?
Gavin Miller: Die Geschichte darüber, was in Normal passiert, ist eine sehr menschliche Geschichte. Es ist eine Geschichte über Leute, die neue Technologien adaptieren, um dadurch ihre Lebensqualität zu verbessern. Und das Beste daran: Sie ist komplett wahr.
Fühlt sich die Modellstadt Normal nicht an, als würde man ein Filmset betreten?
Matt Ogens (Regisseur): Normal war ursprünglich genau das: ein normaler Ort. Die Leute, der Ort – typisch amerikanische Kleinstadt, sehr idyllisch, mit freundlichen Menschen. Was Normal unterscheidet, ist seine fortschrittliche Denkart, die eine Initiative wie „EV Community” erst möglich macht.
Das ist das Interessante und die große Chance an dieser Initiative: Man nimmt eine Kleinstadt, von der man oberflächlich nicht vermutet, dass sie fortschrittlich ist, und dann das – sie denken voraus in die Zukunft! Damit sind sie ein Exempel dafür, was andere Städte tun können. Von daher fühlte es sich ganz und gar nicht wie an einem Filmset an. Es passiert bereits.